Die Sache mit dem Bildschirm
Beim Display setzt Razer erneut auf IPS-Technik, Igzo-Transistoren, RGB-Matrix und eine Auflösung von 3.200 x 1.800 Pixeln, was als WQHD+ bezeichnet wird. Unser Testmuster erreicht 32 bis 292 Candela pro Quadratmeter. Der Minimalwert ist für dunkle Umgebungen gut geeignet, der Maximalwert nur mäßig hoch - und er verhindert bei direktem Lichteinfall nicht, dass der Touch-Bildschirm spiegelt. Der Kontrast liegt bei guten 807:1, sRGB bei 87 und Adobe-RGB bei 65 Prozent, der Schwarzwert überzeugt - die horizontalen Blickwinkel könnten aber etwas besser sein. Die 2-Mpix-Kamera reicht für Skype-Anrufe, Windows Hello wird nicht unterstützt.
Ausgeliefert wird das Blade mit einer Skalierung von 200 Prozent, was effektiv in 1.600 x 900 Pixeln resultiert. Damit funktionieren die meisten Apps, Programme und Spiele im Alltag ohne Einschränkungen. Wer es filigraner möchte, dürfte mit 150 Prozent noch zurechtkommen, eine native Darstellung ist allerdings nicht zu empfehlen. Wer auf dem Blade zockt, bekommt unserer Erfahrung nach in den meisten Titeln als Auflösung die regulären 3.200 x 1.800 Pixel angezeigt. Die Interpolation von 1.920 x 1.080 Bildpunkten sieht anständig aus, die von 1.600 x 900 Pixeln logischerweise besser (verdoppelte Achsen).
Nicht möglich und ohnehin nur in den seltensten Fällen sinnvoll ist Nvidia DSR (Dynamic Super Resolution). Auch wenn keine absurd hohen Auflösungen angeboten werden, stellt bereits die native die Hardware je nach Spiel vor eine Herausforderung. Den umgekehrten Fall erlebten wir bei der Anniversary Edition von Titan Quest: Das läuft in 3.200 x 1.800 Pixeln bei maximalen Details ohne Vsync mit weit über 100 fps. Obskurerweise sahen wir den Cursor, konnten ihn aber nicht bewegen. Die Lösung ist, die Windows-Skalierung auf 100 Prozent zu stellen, was aber im Alltag unpraktisch ist.
Im Falle des brandneuen Titanfall 2 zeigt das Spiel bei einem Windows-Skalierungsfaktor von 200 Prozent als maximale und vermeintlich native Auflösung nur 1.600 x 900 Pixel an. Erst bei einer Skalierung von 100 Prozent stellt der Shooter auch die vollen 3.200 x 1.800 Bildpunkte zur Option. Andere ausprobierte Titel legen dieses Verhalten nicht an den Tag.
Dennoch sollten sich Nutzer von solch hoch auflösenden Panels bei vergleichsweise geringer Diagonale bewusst sein, dass es in der Praxis wie gehabt zu Problemen kommen kann. Wir haben die 2015er-Version des Razer Blade mit mattem 1080p-Display im Büro und finden: Wer eine höhere Akkulaufzeit bevorzugt und oft an Orten ist, bei denen Spiegelungen (auch wegen des bei 135 Grad liegenden maximalen Neigungswinkels) wahrscheinlich sind, sollte auf WQHD+ und Touch verzichten.
Andererseits sehen Titel wie Battlefield 1 in nativen 3.200 x 1.800 Pixeln schlicht wahnsinnig gut aus und flüssig läuft der Shooter in dieser Auflösung bei Ultra-Details auch noch. Grund ist die erneut stärkere Hardware, vor allem die Grafikeinheit in Kombination mit der überarbeiteten Kühlung.
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Gerade die Größe ist ja der Vorteil des MBPs. Sie sind so klein, sie passen perfekt in...
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