Razer Synapse bringt Frames

Interessant: Das Blade 15 Advanced dreht unter Last wesentlich weniger laut auf. Razer hat anscheinend am Lüftersystem gearbeitet. Dieser Unterschied ist auch bemerkbar, wenn wir uns in ein forderndes Spiel wie The Division 2 begeben. Beide Notebooks sind - für Gaming-Geräte typisch - relativ laut. Allerdings ist das Blade 15 2018 wesentlich geräuschvoller und auch die Abwärme des älteren Modells ist spürbar höher. Zwischen den Tasten I und L wird es unter andauernder Last unangenehm heiß.

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Beim neuen Blade Advanced haben wir dieses Problem nicht feststellen können. Schon bei leichterer Last fängt die 2018er-Version an zu pusten - etwa wenn wir ein Zip-Archiv entpacken. Im Gegensatz dazu vernehmen wir im Leerlauf des Blade 15 Advanced ein ständiges leises Rattern des Lüfters, das aber nur aus kurzer Distanz wahrnehmbar ist. Unter Last rauscht das 2019er-Modell wesentlich leiser, so dass nicht unbedingt Kopfhörer aufgesetzt werden müssen.

Dass sich die Lüftung spürbar verbessert hat, merken wir auch an den ausgelesenen Temperaturen der CPU. Unter Last dreht die ältere Variante direkt auf - und trotzdem erreicht die CPU kurzzeitig fast 100 Grad Celsius. Das Blade 15 Advanced hat dieses Problem nicht: Hier messen wir maximal 75 Grad Celsius. Die effizientere modernere Hardware - genauer die Grafikeinheit - produziert zudem weniger Abwärme, die ausgeglichen werden muss.

Ein Blick in das Innere beider Notebooks zeigt, dass das neue Modell eine etwas größere Kupferplatte auf wichtigen Komponenten verwendet. Die zwei Lüfter sind hingegen gleich groß. Auch sonst ähneln sich die Notebooks intern stark: die zwei SO-DIMM-Module sind austauschbar, genauso wie die Samsung-SSD und das Intel-WLAN-Modul.

  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Beide Blade-Modelle übereinander (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
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Beide Notebooks nutzen einen 80 Wattstunden fassenden Akku. Durch diesen eignen sich beide Geräte auch ohne Netzteil für mobiles Arbeiten. Der Akku-Benchmark des PCMark10 simuliert leichte Schreibarbeiten, Webbrowsing, Leerlauf und Videokonferenzen. Die Laptops halten immerhin 5:30 Stunden durch, was für Gaming-Geräte gute Werte sind. Ein reines Ultrabook ersetzen sie dadurch natürlich nicht, vor allem da das 2018er-Modell immerhin 2.071 und das 1019er-Modell sogar 2.150 Gramm wiegt - die schweren Netzteile außen vor.

Razer verbaut bei beiden Blade-15-Versionen eine PM981-SSD von Samsung mit jeweils 512 GByte Kapazität. Die ist wie erwartet zufriedenstellend schnell: Wir messen mit dem Tool Crystaldiskmark 2.327 MByte/s lesend und 2.076 MByte/s im sequentiellen Schreiben beim Blade 15 2018. Das neue Modell ist etwas schneller: Hier sind 3.100 MByte/s lesend und 1.911 MByte/s beim Schreiben möglich.

  • Gaming-Leistung des Blade 15 Advanced: Division 2 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Akkulaufzeit des Blade 15 2018  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • CPU-Takt des Blade 15 2018 unter Last (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU-Temperatur des Blade 15 2018 unter Last (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gaming-Leistung des Blade 15 2018: Division 2 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • GPU-Leistungsbudget des Blade 15 2018 unter Last  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Helligkeit des Blade 15 2018 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gaming-Leistung des Blade 15 2018: Shadow of the Tomb Raider (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • CPU-Takt des Blade 15 Advanced unter Last (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU-Temperatur des Blade 15 Advanced unter Last (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • SSD-Geschwindigkeit des Blade 15 Advanced (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • GPU-Leistungsbudget des Blade 15 Advanced unter Last  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Helligkeit des Blade 15 Advanced (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Akkulaufzeit des Blade 15 Advanced (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gaming-Leistung des Blade 15 Advanced: Shadow of the Tomb Raider (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • SSD-Geschwindigkeit des Blade 15 2018 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Akkulaufzeit des Blade 15 Advanced (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Lange haben wir darauf gewartet, dass Razer den Kontozwang bei seiner Software Razer Synapse entfernt - mittlerweile ist eine Anmeldung nicht mehr notwendig. Das ist gut, denn wir können bei beiden Modellen einige Einstellungen vornehmen, welche die Leistung etwas steigern.

Vor allem bei der älteren Version sehen wir Verbesserungen, allerdings auf Kosten der Lautstärke. Wir können in der Software die Lüftersteuerung manuell voll aufdrehen. Das System wird dadurch sehr laut, aber auch weniger warm und etwas leistungsfähiger. Die CPU schafft etwa 2.400 statt vorher 1.939 Punkte im Cinebench R20 und die Frameraten in The Division 2 und Rise of the Tomb Raider steigt um etwa 5 Prozent. Die Frage ist, ob Nutzer für diese kleinen Gewinne ein konstant nerviges Lüftergeräusch in Kauf nehmen wollen.

Die neue Version des Razer Blade 15 hat ein wenig mehr Einstellungsmöglichkeiten: Wir können ein langsameres oder schnelleres CPU- und parallel dazu ein GPU-Profil auswählen. Auch hier zeigen sich in Cinebench R20ß etwa 2.400 Punkte, da die CPU länger eine Leistung von etwa 80 Watt erhält. Der GPU-Regler bringt allerdings keine messbaren Vorteile in unserem Test.

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