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Der Generationsunterschied

Sowohl das Blade 15 2018 als auch das Blade 15 Advanced haben einen Core-i7-Prozessor mit sechs Kernen und zwölf Threads per Hyper-Threading. Beide Modelle haben ein Leistungsbudget von 45 Watt. Der Unterschied: Der ältere Core i7-8750H taktet nominell mit 2,2 GHz pro Kern und kann temporär einen Turbo von 4,1 GHz erreichen. Der Core i7-9750H ist mit 2,6 GHz pro Kern und 4,5-GHz-Turbo etwas schneller. Den Unterschied merken wir nach kaum sechs Durchläufen des Cinebench R20, bei dem das neuere Modell den Test etwa 7 Prozent schneller absolviert - mit 2.073 zu 1.939 Punkten. Beide Notebooks nutzen während des Tests eine Leistungsaufnahme von rund 45 Watt, nachdem sie wenige Sekunden auf bis zu 80 Watt zugreifen.

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Die Grafikkarten beider Modelle unterscheiden sich stärker voneinander: Die Geforce RTX 2070 Max-Q gehört zur Turing-Generation und basiert auf dem TU106-Chip. Sie ist für 90 Watt ausgelegt und kann auf 2.304 Shader-Einheiten und 8 GByte GDDR6-Videospeicher bei einer GPU-Taktrate von etwa 1.785 MHz zugreifen. Die Geforce GTX 1070 Max-Q basiert auf dem GP104B-Chip der vorangegangen Pascal-Architektur mit 2.048 Shader-Einheiten 8 GByte GDDR5-Videospeicher; der GPU-Takt liegt typischerweise bei 1.215 MHz. Das Leistungsbudget ist mit 115 Watt wesentlich höher als das des Turing-Pendants.

  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Beide Blade-Modelle übereinander (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Razer Blade 15 2018 (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
Razer Blade Advanced (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)

Im Test stellen wir beide Notebooks bei Shadow of the Tomb Raider und The Division 2 gegenüber. Diese Titel belasten Grafikeinheiten stark und sind typischerweise durch GPUs und nicht durch CPUs begrenzt. In Lara Crofts Abenteuer sehen wir den Generationenunterschied deutlich: Durchschnittlich 82 Frames pro Sekunde messen wir im fordernden integrierten Benchmark von Shadow of the Tomb Raider. Das 2018er-Modell des Razer Blade 15 kommt auf 66 fps - und ist damit knapp 20 Prozent langsamer. In The Division 2 schaffen beide Modelle es nicht, die gewünschten 60 fps zu erreichen. Wir messen 56 fps beim Razer Blade 15 Advanced und 52 fps beim Vorgänger.

Blade 15 (2018), Geforce GTX 1070 Max-Q, Core i7-8750H, 16GB DDR4-2667Blade 15 Advanced (2019), Geforce RTX 2070 Max-Q, Core i7-9750H, 16GB DDR4-2667
Cinebench R201.939 ptk2.073 ptk
CSGO 1080p Low198 fps222 fps
CSGO 1080p High159 fps179 fps
Mordhau 1080p Ultra108 fps114 fps
SoTR 1080p Ultra66 fps82 fps
The Division 1080p Ultra52 fps56 fps
Benchmarks des Razer Blade 15 Advanced (2019)

Um die 15,6-Zoll-Panels der beiden Notebooks zu testen, spielen wir jeweils eine Runde in kompetitiven Titeln. Wir prüfen die Frameraten im Taktikshooter CSGO in nativer Full-HD-Auflösung und bei sehr hohen und sehr niedrigen Details. Mit sehr hohen Einstellungen sind beide Notebooks fast gleichauf, das Razer Blade Advanced liegt mit 179 zu 159 fps leicht vorne. Bei sehr niedrigen Details messen wir 222 zu 198 fps, die neue Version des Blade 15 ist hier als rund 10 Prozent schneller.

Ein ähnliches Ergebnis stellen wir im Mittelalterspiel Mordhau fest: Wir laufen mit 114 beziehungsweise 108 Frames pro Sekunde über das Schlachtfeld. Der Unterschied rechtfertigt allein an diesen Zahlen gemessen kein Upgrade auf das 2019er-Modell.

Das 240-Hz-Display ist unnötig

In der Theorie klingt das 240-Hz-Panel des Blade 15 Advanced im Vergleich zum 144-Hz-Pendant des Vorgängers wie ein gewaltiger Vorteil. Der ist in der Praxis für uns allerdings kaum merkbar: Bei nativer Auflösung schaffen es beide Notebooks nicht einmal in CSGO bei niedrigen Details auf 240 fps, um das Potential des Panels voll auszunutzen. Subjektiv sehen wir zudem keinen Unterschied zwischen 144 und 240 Hz. In CSGO und in Mordhau treffen wir unsere Gegner immer gleich gut oder je nach Perspektive weniger gut.

  • Gaming-Leistung des Blade 15 Advanced: Division 2 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Akkulaufzeit des Blade 15 2018  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • CPU-Takt des Blade 15 2018 unter Last (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU-Temperatur des Blade 15 2018 unter Last (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gaming-Leistung des Blade 15 2018: Division 2 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • GPU-Leistungsbudget des Blade 15 2018 unter Last  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Helligkeit des Blade 15 2018 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gaming-Leistung des Blade 15 2018: Shadow of the Tomb Raider (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • CPU-Takt des Blade 15 Advanced unter Last (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU-Temperatur des Blade 15 Advanced unter Last (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • SSD-Geschwindigkeit des Blade 15 Advanced (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • GPU-Leistungsbudget des Blade 15 Advanced unter Last  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Helligkeit des Blade 15 Advanced (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Akkulaufzeit des Blade 15 Advanced (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gaming-Leistung des Blade 15 Advanced: Shadow of the Tomb Raider (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • SSD-Geschwindigkeit des Blade 15 2018 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Gaming-Leistung des Blade 15 Advanced: Division 2 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Statt den Aufpreis für ein 240-Hz-Panel zu bezahlen, würden wir das Geld lieber in einen großen 27-Zoll- oder 32-Zoll-Monitor investieren. Denn gegnerische Spielfiguren auf den kleinen 15,6-Zoll-Panels zu suchen, ist ein viel größeres Handicap als eine geringe Bildfrequenz. Allerdings: Derzeit ist das schnellere Display im Razer-Onlineshop günstiger als die 144-Hz-Variante.

Sowohl das 2018er-Modell als auch das neue Blade 15 Advanced schneiden mit ihren Displays eher mittelmäßig ab. Die ältere Version schafft es zumindest auf maximal 324 cd/m² zu kommen, das aktuelle Modell leuchtet mit maximal 270 cd/m². Bei schlechten Lichtverhältnissen, etwa wenn die Sonne direkt durch das Fenster auf das Display scheint, versagt zudem die Entspiegelung beider Notebooks teilweise. Ständig müssen wir den Displaywinkel anpassen, um keine nervigen Lichtflecken zu sehen - das geht besser!

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 Razer Blade 15 Advanced (2019) im Test: Treffen der GenerationenRazer Synapse bringt Frames 
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Trockenobst 20. Jul 2019

Es gibt Leute, die haben keine Lust auf einen stationären Rechner und wollen bei Oma...

xPandamon 18. Jul 2019

Ich weiß. Meine das auch mehr von Seiten Razers.

KlugKacka 17. Jul 2019

die 7k¤ ist das auch wert: inkl. NVIDIA Control und Wolfenstein DC-Spiel uiuiui, heftiger...


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