Razer Anzu: Verfügbarkeit und Fazit

Die Anzu von Razer kommt in Deutschland für 210 Euro in den Handel und wird bis Anfang April 2021 exklusiv im Onlineshop von Razer erhältlich sein. Getönte Ersatzgläser kosten 35 Euro. Im Lieferumfang sind ein gutes Kunstlederetui, ein Reinigungstuch, das Ladekabel und die Sonnenbrillengläser enthalten.

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Die Anzu gibt es zudem noch in einer eckigen Variante. Beide Modelle sind jeweils in zwei Größen erhältlich.

Fazit

Razer ist es zugute zu halten, dass sich das Unternehmen in Zeiten von Homeoffice Gedanken darum macht, wie man mit entspannteren Augen vor dem Bildschirm arbeiten kann und gleichzeitig ohne Druck auf den Ohren Videotelefonate führen kann. Herausgekommen ist mit der Anzu eine gut verarbeitete und tendenziell unauffällige Kopfhörerbrille mit getönten Gläsern, deren Sinn wir am Ende aber trotzdem nicht ganz sehen.

Anstelle der getönten Gläser lässt sich bei allen geläufigen Betriebssystemen ein spezieller Augenschutzmodus aktivieren, der das gleiche Ergebnis bringt. Bei Videokonferenzen erhalten wir mit durchschnittlichen Headsets eine bessere Qualität bei der Sprachübertragung.

  • Die Anzu im Einsatz (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Razer hat mit der Anzu eine Brille vorgestellt, die Nutzer vor blauem Licht schützen soll. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Anzu hat spezielle Gläser, die blaues Licht zu 35 Prozent herausfiltern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In beiden Bügeln ist jeweils ein Touchpad für die Bedienung eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Anzu hat eingebaute Lautsprecher, über die Nutzer Musik hören oder Gespräche führen können. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Anzu kommt mit einem Etui und getönten Ersatzgläsern, mit der die Brille auch als Sonnenbrille nutzbar ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Anzu im Einsatz (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Anzu kommt mit einem Etui und getönten Ersatzgläsern, mit der die Brille auch als Sonnenbrille nutzbar ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Zudem finden zumindest wir es praktischer, uns bei einem Onlinegespräch ohne störende Nebengeräusche auf unser Gegenüber konzentrieren zu können. Das ist mit der Anzu nicht möglich und auch nicht beabsichtigt. Türklingeln hin oder her, wir zweifeln daran, ob ein offener Kopfhörer fürs Arbeiten wirklich so praktisch ist.

Bleibt die Nutzung der Anzu als Sonnenbrille mit eingebauten offenen Kopfhörern, was etwa beim Fahrradfahren praktisch sein kann. Bei einem Preis von 200 Euro gibt es aber insbesondere für Brillenträger preiswertere Optionen - etwa ein Knochenschallkopfhörer, der zusätzlich zu einer vorhandenen Sonnenbrille getragen wird.

Am Ende werden wir das Gefühl nicht los, dass die Anzu schlichtweg am Markt vorbei entwickelt wurde. Razer versucht mit der Brille Probleme zu lösen, die es unserer Meinung nach für die meisten Nutzer nicht gibt. Mit 200 Euro ist sie zudem kein preiswertes Vergnügen - besonders wenn man das Geld für ein tolles ANC-Headset ausgeben könnte.

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 Arbeiten im Homeoffice mit Umgebungsgeräuschen
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NotAlive 08. Mär 2021

War damals auch von VUE fasziniert und habe das dann auch gebackt. Nach X Jahren kamen...

Sportstudent 06. Mär 2021

Ah die gute alte Detektivbrille aus der Micky Maus vor ca. 20 Jahren :D ...

Profi_in_allem 06. Mär 2021

Scharniere aus Plastik hab ich noch nie gesehen, das würde auch nicht halten. Außer das...

gunterkoenigsmann 06. Mär 2021

Erst kauft man sich einen sRGB-Monitor. Dann kalibriert man ihn so, dass er genau die...

smonkey 05. Mär 2021

Die Hololens ist für mich weniger eine Smart Glass. Das ein Head Mounted Display, sowas...



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