Raytracing: Battlefield 5 startet vorerst ohne DXR-Effekte
Seit dem frühen Nachmittag des gestrigen 8. Novembers 2018 haben Abonnenten von EAs Origin Access Premier genanntem Service die Möglichkeit, das neue Battlefield 5 (Test) zu spielen. Der Shooter ist das erste Spiel, welches Microsofts DXR, also DirectX Raytracing, unterstützt und damit realistischere Reflexionen und Spiegelungen darstellt. Dazu benötigen Spieler derzeit eine Nvidia-Grafikkarte wie die Geforce RTX 2080 Ti (Test) oder die Geforce RTX 2070 (Test) – bisher fehlen die Effekte aber.
Entwickler Dice weist im PC-Guide zu Battlefield 5(öffnet im neuen Fenster) darauf hin, dass DXR im Zeitraum der Veröffentlichung der Deluxe Edition verfügbar sein soll, denn der Launch des Titels ist gestaffelt: Origin Access Premier startete am 8. November, die Käufer der Deluxe Edition erhalten ab dem 15. November ihren Zugriff und die Besitzer der Standard Edition am 20. November. Die Raytracing-Effekte sollten bis Mitte oder Ende nächster Woche verfügbar sein.

Abseits einer Geforce RTX benötigen Spieler ein aktuelles Windows 10, die Version 1809 ist jedoch seitens Microsoft bisher nicht wieder freigegeben worden – eventuell passiert dies in den kommenden Tagen. Weiterhin nennt Dice mindestens einen Core i5-8400 und empfiehlt einen Core i7-8700 oder einen Ryzen 7 2700, hinzu kommen 12 GByte oder besser 16 GByte Arbeitsspeicher.
Prinzipiell läuft DXR auch auf älteren Grafikkarten wie einer Geforce GTX 1080 Ti und auch auf AMDs Radeons, sofern ein passender Treiber vorhanden ist. Nvidias Star-Wars-Demo etwa funktioniert mit einer älteren Pascal-Karte, ohne die RT-Cores für Raytracing ist die Bildrate aber mit rund 10 fps sehr niedrig – eine Geforce RTX 2080 Ti kommt in 1440p auf über 30 fps.

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