Ray: Neue Sonos-Soundbar kostet 300 Euro

Die neue Soundbar von Sonos verzichtet auf Mikrofone, heißt Ray und soll einen tollen Klang liefern.

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Die neue Soundbar von Sonos heißt Ray.
Die neue Soundbar von Sonos heißt Ray. (Bild: Sonos)

Sonos hat mit Ray eine neue Soundbar vorgestellt, die Anfang Juni 2022 auf den Markt kommen soll. Seit der Playbar aus dem Jahr 2013 ist es die erste klassische Sonos-Soundbar, die keine Mikrofone für eine Sprachsteuerung besitzt.

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Damit ist es nicht möglich, die Ray-Soundbar ohne weitere Hilfsmittel direkt mit der Stimme zu steuern. Parallel zur Ray-Soundbar hat Sonos einen eigenen Sprachassistenten vorgestellt.

Die Ray-Soundbar steckt in einem kleineren Gehäuse als die Beam-Soundbar der ersten oder zweiten Generation. Die Beam-Soundbar ist 65,1 cm breit, 10 cm tief und 6,9 cm hoch. Die Ray-Soundbar ist 55,9 cm breit und damit fast 10 cm schmaler als das Beam-Modell. Dafür ist das Ray-Modell mit 7,1 cm 2 mm höher und 9,5 cm tief. Aufgrund des kleineren Gehäuses empfiehlt der Hersteller die Nutzung der Ray-Soundbar eher in kleineren Räumen.

Ray-Soundbar mit Dialogverbesserung und Nachtmodus

Sonos will mit der Ray einen raumfüllenden Klang liefern. Dafür wurden spezielle Wellenleiter entwickelt und eine besondere Soundverarbeitung soll einzelne Klangelemente im Raum platzieren. Das in der Soundbar verwendete Bassreflexsystem ist nach Sonos-Angaben selbst gestaltet und soll für eine optimale Wiedergabe tiefer Frequenzen sorgen.

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Wie auch bei den übrigen Sonos-Soundbars gibt es für die Ray eine zuschaltbare Sprachverbesserung. Damit sollen Dialoge besser zu verstehen sein. Mit dem Nachtmodus werden laute Soundeffekte reduziert. Beide Techniken sollen helfen, wenn Dialoge in Filmen schwer zu verstehen oder Actionszenen einfach zu laut sind. Der Nachtmodus soll dafür sorgen, dass die Lautstärke nicht ständig angepasst werden muss, wenn man es nicht so laut haben will.

Wie auch bei anderen Sonos-Produkten steht die Einmesstechnik Trueplay bereit. Mittels Trueplay wird der Klang an die Gegebenheiten des Raumes angepasst, indem Reflexionen von Möbeln oder Wänden erkannt werden. Dadurch soll sich der Klang verbessern lassen. Zur Einmessung wird weiterhin ein Apple-Gerät benötigt; andere Geräte zur Einmessung werden von Sonos nicht unterstützt.

Sonos-Soundbar mit optischem Anschluss

Die Ray-Soundbar hat einen optischen Anschluss. Sie soll im Idealfall am Fernseher angeschlossen werden, heißt es vom Hersteller. Einen HDMI-Anschluss hat die Ray-Soundbar im Unterschied zu den anderen aktuellen Sonos-Soundbars nicht. Die Soundbar kann die Formate Stereo PCM, Dolby Digital sowie DTS Digital Surround abspielen.

Zu den Besonderheiten der Sonos-Geräte zählen das gut abgestimmte Multiroom-System und die Unterstützung von mehr als 100 unterschiedlichen Musikstreamingdiensten. Andere Sonos-Lautsprecher oder Ikeas Symfonisk-Lautsprecher lassen sich als Rückkanäle drahtlos mit der Ray-Soundbar verbinden, um einen besseren Surround-Sound zu erzeugen. Es gibt wie auch bei den anderen Sonos-Soundbar keine Möglichkeit, links und rechts weitere Zusatzlautsprecher einzubinden, um den Stereoeffekt zu verbessern.

  • Ray-Soundbar (Bild: Sonos)
  • Ray-Soundbar (Bild: Sonos)
  • Ray-Soundbar (Bild: Sonos)
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  • Ray-Soundbar (Bild: Sonos)
  • Die Sonos-Soundbars im Größenvergleich: Arc, Beam und Ray (Bild: Sonos)
  • Die Sonos-Soundbars im Größenvergleich: Arc, Beam und Ray (Bild: Sonos)
  • Ray-Soundbar (Bild: Sonos)
Ray-Soundbar (Bild: Sonos)

Im Vorfeld der offiziellen Ray-Ankündigung gab es bereits Hinweise auf die neue Sonos-Soundbar. In einem Bericht dazu hieß es, dass sich die Ray-Soundbar im Heimkino-Setup als Rückkanal für eine Arc-Soundbar nutzen lassen werde. Auf Nachfrage von Golem.de hieß es von Sonos, dass es nicht möglich sein werde, die Ray als Rücklautsprecher zu verwenden.

Ray lässt sich über die TV-Fernbedienung steuern

Gesteuert wird die Soundbar unter anderem über die Sonos-App, die es etwa für Android und iOS gibt. Der Hersteller liefert keine Fernbedienung mit, erlaubt aber eine Regelung der Lautstärke über die bestehende TV-Fernbedienung; ein passender IR-Empfänger ist vorhanden. Die Soundbar bietet Apples Airplay 2, jedoch kein Google Cast oder Bluetooth als Zuspieloption. Über Airplay 2 können auch andere kompatible Lautsprecher im Multiroom-Betrieb verwendet werden.

Sonos will die Ray-Soundbar ab dem 7. Juni 2022 zum Preis von 300 Euro auf den Markt bringen. Das Produkt wird es wahlweise in Weiß oder Schwarz geben. Zum Vergleich: Die größere Beam-Soundbar von Sonos bietet Sprachsteuerung, Dolby-Atmos-Unterstützung sowie einen HDMI-Anschluss und kostet 500 Euro.

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