Abo
  • Services:

Raven Ridge: AMDs nächste APU soll 50 Prozent mehr Shader bekommen

Raven Ridge für Desktops und Notebooks sieht vielversprechend aus, selbst die Core M sollen attackiert werden. Auch zu Summit Ridge, den kommenden FX-Prozessoren mit Zen-Kernen, gibt es Neuigkeiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Angebliche AMD-Roadmap mit Raven Ridge
Angebliche AMD-Roadmap mit Raven Ridge (Bild: Semi-Accurate-Forum)

Ausschnitte zweier Präsentationsfolien von AMD sollen neue Informationen zu kommenden APUs und Prozessoren zeigen, veröffentlicht wurden sie im Forum von Semi-Accurate. Vorneweg sei gesagt, dass das Design seitens AMD schon seit Monaten nicht mehr verwendet wird, und es sich bei der Roadmap offenbar um die der Pro-Produkte für Business-Kunden handelt.

Stellenmarkt
  1. RAMPF Production Systems GmbH & Co. KG, Zimmern ob Rottweil
  2. Bosch Gruppe, Waiblingen

Das erklärt, warum beispielsweise jegliche bisherigen FX-Prozessoren fehlen, und die neuen Summit-Ridge-Modelle erst für 2017 eingezeichnet sind. Der Fokus der Präsentationsfolien liegt ohnehin auf den APUs (Accelerated Processing Units), also Chips mit integrierter Grafikeinheit. Die nächste Generation heißt Raven Ridge, sie folgt auf Bristol Ridge und Stoney Ridge. Als Plattform dienen der Sockel AM4 (Desktop) und das verlötete FT5-Package (Notebooks).

Zen-Cores und 768 Shader

Bedingt durch die 14LPP-Fertigung kann AMD in Raven Ridge mehr Funktionseinheiten unterbringen. Statt zwei Bulldozer-Modulen mit Excavator-Technik stecken darin vier der neuen Zen-Kerne und offenbar erstmals in einer APU auch ein großer L3-Cache mit acht MByte. Die Anzahl der Shader-Einheiten der Polaris-iGPU steigt auf zwölf Compute Units, was 768 statt 512 Rechenkerne ergibt. Das erfordert schnellen Speicher, weshalb Raven Ridge bis zu DDR4-3200 im Dual-Channel-Betrieb unterstützen soll.

Im Desktop-Segment treten die APUs mit einer Verlustleistung von 35 bis 95 Watt und dem Promontory-Chip für I/O-Fähigkeiten wie USB-3.1-Schnittstellen ab. Raven Ridge selbst ist ein System-on-a-Chip, es unterstützt daher Sata-SSDs und USB. Für Notebooks sollen die SoCs mit 4 bis 35 Watt erscheinen, was eine tiefere Skalierung als die bisherigen 12 Watt darstellen würde. AMD scheint Raven Ridge also auch gegen Intels Core M positionieren zu wollen.

AMD könnte ein Rambus-Phy nutzen

Zu den kommenden FX-Prozessoren für den Sockel AM4, Summit Ridge genannt, will Bits'n'Chips neue Details erfahren haben: Es sei wahrscheinlich, dass AMD den kürzlich vorgestellten DDR4-Phy von Rambus lizenziert habe. Der wird wie Summit Ridge im 14LPP-Verfahren bei Globalfoundries produziert und unterstützt DDR4-3200. Ein Phy sitzt wie der Speichercontroller mit im Prozessor und bindet die externen Module an. AMD hatte im Januar 2016 das Patentabkommen mit Rambus um fünf Jahre verlängert.

Ob die Informationen zu Raven Ridge und Summit Ridge nicht nur stimmig sind, sondern auch stimmen, erfahren wir eventuell in wenigen Tagen: Golem trifft sich nächste und übernächste Woche in San Francisco und Cupertino mit AMD, um über kommende Chips für den Sockel AM4 zu sprechen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 50,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 54,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


Pubg Global Invitational 2018 - Report von Golem.de

20 Teams, jeweils vier Spieler, fünf Tage und zwei Millionen US-Dollar Preisgeld: Das Pubg Global Invitational 2018 in Berlin hat E-Sport auf höchstem Niveau geboten. Golem.de hat mit dem Veranstalter und mit Zuschauern gesprochen.

Pubg Global Invitational 2018 - Report von Golem.de Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ford will lieber langsam sein
  2. Navya Mainz testet autonomen Bus am Rheinufer
  3. Drive-by-wire Schaeffler kauft Lenktechnik für autonomes Fahren

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

    •  /