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Raven Ridge: AMDs Athlon kehrt zurück

Mit dem Athlon 200GE hat AMD einen neuen günstigen Prozessor mit integrierter Grafikeinheit im Portfolio. Der Zen-Chip wird gegen Intels Pentium-Modelle positioniert und ist mit 35 Watt ziemlich sparsam.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein älterer Athlon auf Trinity-Basis
Ein älterer Athlon auf Trinity-Basis (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Auf wenn es noch nicht offiziell ist: Mehrere Mainboard-Hersteller haben ihre UFEI-Listen mit dem Athlon 200GE aktualisiert und dabei die vorab durchgesickerten technischen Details bestätigt. Schon seit Anfang 2018 taucht der Chip immer wieder in Benchmark-Datenbanken auf, mittlerweile dürfte der Marktstart aber sehr nahe sein. Der Athlon 200GE ist ein Zen-Dualcore mit integrierter Vega-Grafikeinheit bei 35 Watt thermischer Verlustleistung.

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Die iGPU hat 192 Shader-Einheiten, also drei Compute Units, und die beiden CPU-Kerne takten mit 3,2 GHz - vermutlich ohne Turbo. Der L3-Cache fasst 4 MByte. Damit entspricht der Athlon 200GE in etwa einem Ryzen 3 Mobile 2200U für Notebooks. Diese Chips heißen intern Raven Ridge (Test), der neue Prozessor dürfte das gleiche Design nutzen - schlicht mit einigen deaktivierten Funktionsblöcken. AMDs Roadmap sah allerdings auch einen Banded Kestrel vor, der nativ zwei CPU-Kerne mit drei Compute Units statt vier Cores mit elf CUs kombinieren sollte.

Wie schon in den vergangenen Generationen wird der neue Athlon also kein Highend-Chip, sondern bildet die Einsteigerklasse ab. Folglich wird er deutlich unter 100 Euro kosten und tritt in Konkurrenz zu Intels Pentium Gold mit Core- statt Atom-Architektur. Modelle wie der Pentium Gold G5400 haben zwei Kerne mit Hyperthreading bei 3,5 GHz und eine HD Graphics 610. Wir gehen davon aus, dass der Athlon 200GE dem Pentium Gold G5400 bei den CPU-Cores gut Paroli bieten kann und die klar schnellere Grafikeinheit aufweist. Der neue AMD-Chip passt in den Sockel AM4 und verwendet DDR4-Speicher.

Für diese Fassung gibt es bereits einen Athlon-Prozessoren, den Athlon X4 950 (Bristol Ridge). Der basiert noch auf einer Bulldozer-Architektur, der Excavator-Ausbaustufe, und weist keine Grafikeinheit auf. Trotz bis zu 3,8 GHz rechnet er viel langsamer als der Athlon 200GE - dafür brauchen wir keine Benchmarks zu machen.

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Quantium40 28. Mai 2018

Für den AM1 gab es doch nur 4 verschiedene CPUs. Zudem war jede einzelne davon recht...

Quantium40 28. Mai 2018

So angestaubt ist der gar nicht. Zudem wurde das Potential für Mehrsockelsysteme...

Anonymer Nutzer 28. Mai 2018

AMD wird ja nach dem Athlon die GreyHawk Plattform in Angriff nehmen, da geht es dann...


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