Abo
  • IT-Karriere:

Rauschgifthandel: BKA nimmt "Top-Verkäufer" aus dem Darknet fest

Ein 29-Jähriger soll gemeinsam mit Komplizen viele Kilo Rauschgift über Darknet-Marktplätze verschickt haben. Er wurde bei einer Grenzkontrolle festgenommen, auch die Wohnung seiner Mutter wurde durchsucht.

Artikel veröffentlicht am ,
Das sind keine Legosteine!
Das sind keine Legosteine! (Bild: BKA)

Das Bundeskriminalamt hat einen 29-jährigen Deutschen festgenommen, weil er über das Internet große Mengen an Rauschgift verkauft haben soll. Die Ermittlungen gegen diesen sogenannten Top-Vendor (Top-Verkäufer) laufen seit August 2017.

Stellenmarkt
  1. EnBW Energie Baden-Württemberg AG Holding, Köln
  2. Conergos, München

Der Festgenommene soll mit mehreren Mittätern unter den Pseudonymen "mrdrogenkommandant" und "drogenfahndung" auf verschiedenen Marktplätzen mit Rauschgift gehandelt haben. Er sei größtenteils auf dem "Hansa-Market" und dem "Dream-Market" aktiv gewesen. Die Händler fuhren zum Verschicken der Sendungen nach Angaben des BKA beinahe täglich über die Grenze nach Deutschland und gaben die Sendungen dort an verschiedenen Postfilialen auf.

Der Beschuldigte wurde am 9. November 2017 bei einer solchen Fahrt festgenommen. Unklar ist zurzeit, ob er bei einer Routinekontrolle gestoppt oder gezielt kontrolliert wurde. Bei der Fahrt soll er 34 Sendungen dabeigehabt haben. Bei Hausdurchsuchungen stellten niederländische Beamte später rund 75 Kilogramm Betäubungsmittel fest, darunter Ecstasy, Amphetamin, Heroin, Kokain und Marihuana, außerdem rund 400.000 Euro Bargeld. Durchsucht wurde auch die Wohnung der Mutter des Beschuldigten, sie soll in die Geschäfte ihres Sohnes verwickelt sein.

Der Rauschgifthandel über das Internet wächst seit Jahren, immer wieder gelingt es den Behörden jedoch, Händler und Empfänger zu ermitteln. Auch, weil Sender und Empfänger zum Teil dilettantische Fehler machen. Nach der Schließung der Plattform Alphabay nutzten die Behörden die gewonnen Daten für zahlreiche weitere Ermittlungsverfahren, unter anderem gegen den Hacker Marcus Hutchins und einen angeblichen chinesischen Hacker.

Unumstritten sind die Marktplätze aber offenbar nicht. Seit Wochen gibt es immer wieder DDoS-Angriffe, die die Geschäfte der Plattformen empfindlich stören dürften.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 294€
  3. 245,90€

Eheran 25. Nov 2017

Quelle "Welt der Wunder"?

kelzinc 24. Nov 2017

Legalisierung ist der beste weg und zwar für alle Drogen. Nur um vorab zu sagen ich...

neothade 24. Nov 2017

Bei Hausdurchsuchungen stellten niederländische Beamte später rund 75 Kilogramm...

quineloe 24. Nov 2017

Ich bezweifle mal, dass die Polizei ausreichend motiviert ist, um unbekannten Personen...

deadjoe 23. Nov 2017

naja seit fast 2 jahren ist bekannt das zumindest das FBI Zugang zum Darknet hat...


Folgen Sie uns
       


Cowboy Pedelec ausprobiert

Sportlich und minimalistisch - das Cowboy Pedelec ist jetzt auch in Deutschland verfügbar.

Cowboy Pedelec ausprobiert Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    WD Blue SN500 ausprobiert: Die flotte günstige Blaue
    WD Blue SN500 ausprobiert
    Die flotte günstige Blaue

    Mit der WD Blue SN500 bietet Western Digital eine spannende NVMe-SSD an: Das M.2-Kärtchen basiert auf einem selbst entwickelten Controller und eigenem Flash-Speicher. Das Resultat ist ein schnelles, vor allem aber günstiges Modell als bessere Alternative zu Sata-SSDs.
    Von Marc Sauter

    1. WD Black SN750 ausprobiert Direkt hinter Samsungs SSDs
    2. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
    3. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte

    Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
    Projektmanagement
    An der falschen Stelle automatisiert

    Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
    Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


        •  /