Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Ein Rundflug um den Mond

Doch bevor Astronauten auf der Mondoberfläche landen können, müssen sie erst einmal einen Rundflug bewältigen. Artemis II könnte bereits am 5. Februar 2026 starten und drei Astronauten der US-Raumfahrtbehörde Nasa und einen der kanadischen Raumfahrtbehörde CSA zu unserem nächsten Nachbarn im Weltraum bringen.

Die astronautische Mondmission soll mit der Megamondrakete SLS (Space Launch System) vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Florida, USA) starten. Währenddessen werden sich die Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen im Orion-Raumschiff befinden, das vom europäischen Antriebs- und Lebenserhaltungsmodul ESM (European Service Module) mit Strom, Sauerstoff und Wärme versorgt und angetrieben wird.

Koch wird dabei die erste Frau und Hansen der erste Kanadier sein, die zum Mond aufbrechen. Auch wenn es sich hierbei nur um einen Rundflug handelt. Erst zwei der Astronauten von Artemis III werden auf dem Mond landen dürfen, und das frühestens 2027 – wobei mittlerweile 2028 als realistischeres Datum erscheint.

Wichtiger Schritt für den Bau einer Mondbasis

Zukünftig sollen Menschen nicht nur für Kurzzeitmissionen zum Trabanten aufbrechen, sie sollen in Basen auf der Mondoberfläche mehrere Wochen und Monate verbringen können. Die USA haben erst kürzlich den Zeitplan für den Baubeginn einer Mondbasis konkretisiert. Dagegen verfolgt China diesen Plan bereits etwas länger.

Im August 2026 soll dafür eine Vorbereitungsmission aufbrechen. Nachdem der Orbiter der Chang'e-7-Mission die Mondumlaufbahn erfolgreich erreicht hat, soll er eine Landefähre und eine Mini-Flugsonde aussetzen.

Beide Raumfahrzeuge sollen nach Wassereisvorkommen auf dem Mond suchen, um dadurch einen geeigneten Ort für die Errichtung der internationalen Mondforschungsstation ILRS ( International Lunar Research Station ) in der Südpolnähe zu finden.

2026 ist somit ein wichtiges Mondjahr für die private und staatliche Raumfahrt.


Relevante Themen