Raumfahrt-Wettbewerb: Experimente für die ISS gesucht

Studierende aus Deutschland und Luxemburg haben die Chance, dass ihr Experiment auf die ISS geflogen wird.

Artikel veröffentlicht am , Patrick Klapetz
Künstlerische Darstellung der Internationalen Raumstation ISS
Künstlerische Darstellung der Internationalen Raumstation ISS (Bild: ESA, D. Ducros)

Auch wenn die ersten Weltraumtouristen vor kurzem mit Virgin Galactic und Blue Origin für einen Moment an der Grenze des Weltraums kratzen durften, den Weltraum erfahren nur wenige Raumfahrende. Das könnte sich zumindest bald für einige Studierende aus Deutschland und Luxemburg ändern.

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Der deutsche ESA-Astronaut Matthias Mauer, der am 31. Oktober mit der Crew-3 Mission von SpaceX zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen soll, ruft nämlich Studierende dazu auf, an einem besonderem Wettbewerb teilzunehmen: dem Überflieger-2-Experiment.

Wer mitmacht, hat die Chance, sein eigenes Experiment zur ISS-Raumstation zu schicken. Dabei spielt es keine Rolle, aus welchem Fachbereich das Experiment stammt. Hauptsache, es ist wissenschaftlich oder technologisch umsetzbar und wertvoll.

Teilnahmebedingungen und Ablauf des Wettbewerbs

Egal ob Bachelor- oder Master-Studiengang oder Doktoranden, teilnehmen dürfen alle, die an einer deutschen oder luxemburgischen Hochschule eingeschrieben sind. Es gibt nur eine Bedingung: Sie sollten noch bis Frühjahr 2023 eingeschrieben sein, denn erst dann sollen die Experimente zur ISS fliegen. Außerdem sollten die Teams aus mindestens vier Studierenden bestehen - im Idealfall sogar aus unterschiedlichen Fachrichtungen.

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Vier Versuche sollen es auf die ISS schaffen, drei aus Deutschland und einer aus Luxemburg. Einsendeschluss ist der 15. Oktober, 12 Uhr (MESZ). Die Experimente müssen bis dahin aber nicht fertig sein. Es soll sich um Vorschläge handeln, die bis Ende des Jahres ausgewählt werden.

Die Siegerteams erhalten jeweils 20.000 Euro, mit denen sie ihre Versuche umsetzen sollen. Mitte Februar 2022 sollen die Experimente bei einer vorläufigen Entwurfsprüfung in Luxemburg zum ersten Mal begutachtet werden. Im Sommer 2022 folgt die kritische Entwurfsplanung an den jeweiligen Team-Standorten, worauf im September 2022 die Flugbereitschaftsprüfung folgen soll. Spätestens im ersten Quartal 2023 sollen die Experimente zur ISS gebracht und auf ihr durchgeführt werden.

Wer eine Inspirationsquelle für mögliche Experimente benötigt, kann diese beim ersten Überflieger-Wettbewerb finden. Denn im Sommer und Herbst 2018 befanden sich bereits drei Studierendenexperimente auf der ISS.

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Die Grundvoraussetzungen für die Überflieger-2-Experimente

Die zukünftigen Experimente können aber nicht beliebig groß sein. Sie müssen in einen Container mit den Grundmaßen von 10 x 10 Zentimetern und einer Höhe von 20 Zentimetern passen. Außerdem darf das Experiment maximal zwei Kilogramm wiegen. Natürlich darf das Experiment keine Gefahr darstellen, demzufolge sind explosive, leicht entflammbare oder gesundheitsschädigende Versuche nicht gestattet.

Außerdem haben die Astronauten auf der ISS keine Zeit dafür, die Experimente durchgehend zu betreuen. Die Versuche müssen entsprechend autonom verlaufen. Genauere Informationen zu den technischen Rahmenbedingungen werden auf der Wettbewerbsseite bereitgestellt.

Wer dennoch Fragen hat, kann diese während drei Online-Fragesessions stellen. Sie sollen am 1. September (10 Uhr) und am 2. September (15 Uhr) sowie am 16. September (13 Uhr) stattfinden.

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