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Start der Raumfähre Dragon (am 8. Oktober 2012): US-Astronauten in US-Raumfahrzeugen
Start der Raumfähre Dragon (am 8. Oktober 2012): US-Astronauten in US-Raumfahrzeugen (Bild: Nasa)

Raumfahrt: Wer kommt mit zur ISS?

Start der Raumfähre Dragon (am 8. Oktober 2012): US-Astronauten in US-Raumfahrzeugen
Start der Raumfähre Dragon (am 8. Oktober 2012): US-Astronauten in US-Raumfahrzeugen (Bild: Nasa)

Dragon V2 von SpaceX ist das erste privat entwickelte Raumfahrzeug, das für die US-Raumfahrtbehörde Nasa Astronauten zur ISS transportieren soll. Was machen die Konkurrenten?
Von Werner Pluta

SpaceX will als erstes privates Unternehmen Personal zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) bringen. Das Unternehmen von Elon Musk ist aber nicht der einzige Teilnehmer am Programm Commercial Crew And Cargo (C3P) der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa). Einige wollen wie SpaceX Astronauten zur ISS, aber auch zu künftigen privaten Stationen bringen. Andere beschränken sich auf den Transport von Gütern.

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SpaceX (Space Exploration Technologies) will 2016 erstmals mit der Dragon V2 Personal zur ISS bringen. Die Raumfähre hat SpaceX Ende Mai vorgestellt.

Sie ist etwa 7 Meter hoch und hat an der Basis einen Durchmesser von 3,7 Metern. Das unter Druck befindliche Volumen beträgt 10 Kubikmeter. Hinzu kommt das Trunk-Modul mit einem Volumen von 14 Kubikmetern, das nicht unter Druck steht. Darin können weitere Güter transportiert werden. Zudem sind darin die Solarmodule untergebracht, die die Dragon mit Strom versorgen. Der Trunk und die Solarmodule werden vor dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre abgestoßen und verglühen.

Fliegen, landen, fliegen

Version 2 unterscheidet sich von Version 1 in erster Linie darin, dass sie für bemannte Missionen gedacht ist. Dafür hat die Kapsel eine Inneneinrichtung für sieben Astronauten erhalten. Zudem hat sie neue Triebwerke bekommen: Die Super-Draco-Triebwerke sollen die Dragon beim Abstieg zur Erde bremsen. Sie landet kontrolliert auf vier Füßen, kann dann schnell wieder beladen und betankt werden und wieder starten. Der Fallschirm, an dem die Dragon 1 noch zur Erde segelt, ist nur für Notfälle an Bord.

  • SpaceX hat die Raumfähre Dragon V2 am 29. Mai 2014 vorgestellt. (Foto: SpaceX)
  • Sie ist für bemannte Flüge zur ISS gedacht. (Foto: SpaceX)
  • Blick in den Raumtransporter,in dem sieben Astronauten Platz haben. (Foto: SpaceX)
  • So stellt sich SpaceX die Landung vor. (Screenshot: SpaceX/Golem.de)
SpaceX hat die Raumfähre Dragon V2 am 29. Mai 2014 vorgestellt. (Foto: SpaceX)

Ins All befördert wird die Dragon von der Falcon 9, der ersten von einem Privatunternehmen für eigene Zwecke entwickelten Trägerrakete. Nach anfänglichen Misserfolgen transportiert die Rakete sowohl die Dragon als auch Nutzlasten wie Satelliten ins All. SpaceX will die erste Stufe der Falcon wiederverwenden. Die Falcon 9v1.1 soll deshalb künftig von Triebwerken gebremst kontrolliert absteigen.

Ein Konkurrent von SpaceX, der bereits im Geschäft ist, ist das US-Raumfahrtunternehmen Orbital Sciences.

Orbital Sciences fliegt unbemannt 

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drmccoy 10. Jun 2014

Dem kann ich mich ohne Zögern anschließen. Die meisten Artikel von Werner Pluta sind sehr...



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