Orbital Sciences fliegt unbemannt

Orbital Sciences baut den Raumtransporter Cygnus, der im September 2013 zu einer Demonstrationsmission zur ISS geflogen ist. Der erste reguläre Flug folgte - nach einigen Verzögerungen - im Januar dieses Jahres.

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Wie die Raumfähre Dragon fliegt auch Cygnus unbemannt. Der große Unterschied jedoch ist, dass Dragon auch wieder zur Erde zurückkehrt. Die Cygnus hingegen verglüht - beladen mit Müll von der Station - beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Damit ist das Raumfahrzeug für Astronautentransporte weniger geeignet.

  • Die unbemannte Raumfähre Cygnus nähert sich der ISS am 29.09.2013. (Foto: Nasa)
  • Gleich ist es so weit: Die Cygnus ist nur wenige Meter vom Canadarm2 entfernt. (Foto: Nasa)
  • Der Roboterarm der ISS hat die Kapsel eingefangen und zur Andocköffnung geschwenkt. Das Dockingmanöver ist abgeschlossen. (Foto: Nasa)
  • Ihr musste die Cygnus den Vortritt lassen: Die Raumfähre Sojus befindet sich am 25.09.2013 mit drei Mann an Bord im Anflug auf die ISS. (Foto: Nasa)
  • Hochbetrieb an der ISS: Fünf Kapseln sind derzeit an der Station angedockt. (Bild: Nasa)
Die unbemannte Raumfähre Cygnus nähert sich der ISS am 29.09.2013. (Foto: Nasa)

Als Transportvehikel setzt Orbital Sciences die Trägerrakete Antares ein. Die Rakete ist eine Eigenentwicklung des US-Raumfahrtunternehmens. Der Erstflug fand im April 2013 statt.

Boeing hingegen will wie SpaceX auch bemannte Transporte zur ISS durchführen. Dazu baut der US-Luft- und Raumfahrtkonzern das Raumfahrzeug Crew Space Transportation-100 (CST-100), das autonom fliegen wird.

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 Raumfahrt: Wer kommt mit zur ISS?Boeing landet mit Airbags 
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