Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Raumfahrt: Weltraumschrott an Australiens Küste angespült

In Australien ist erneut Weltraumschrott entdeckt worden. Der betroffene Strandabschnitt im Bundesstaat Queensland wurde gesperrt.
/ Patrick Klapetz
3 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Der Weltraumschrott an der australischen Küste (Bild: Queensland Fire Department)
Der Weltraumschrott an der australischen Küste Bild: Queensland Fire Department

In Australien sind an einem Strand im Norden des Bundesstaats Queensland mehrere Metallkugeln angespült worden. Die Feuerwehr richtete um die Objekte herum einen 50 m großen Sicherheitsbereich ein, um Schaulustige fernzuhalten. Laut der australischen Weltraumagentur ASA(öffnet im neuen Fenster) handelt es sich bei den Kugeln vermutlich um Druckbehälter einer ausländischen Rakete.

Es ist nicht das erste Mal, dass Weltraumschrott über Australien abstürzt oder vom Meer aus angespült wird. 2023 wurde bereits ein Strandabschnitt gesperrt(öffnet im neuen Fenster), nachdem dort ein Teil einer indischen Rakete entdeckt wurde.

Durch die weltweit zunehmenden Raketenstarts wächst die Zahl der Objekte, die als Weltraumschrott auf die Erde stürzen, wie eine neuere Studie(öffnet im neuen Fenster) zeigt.

Warnung vor möglicher Gefahr

Das Queensland Fire Department warnte auf Facebook(öffnet im neuen Fenster), dass Finder die Kugeln nicht berühren sollten, da nicht klar sei, ob die Objekte Schadstoffe enthielten. Auch die philippinische Raumfahrtbehörde Philsa warnte im vergangenen Jahr vor möglichen Gefahren durch herabfallende oder angespülte Raketenteile.

Auch im aktuellen Fall sei gewarnt worden, dass die Kugeln leicht entzündliche oder reaktive Substanzen enthalten könnten, berichtete die BBC(öffnet im neuen Fenster).

Entwarnung

Einige Anwohner mussten ihre Häuser vorübergehend verlassen. Fünf der Kugeln wurden unter Polizeiaufsicht in Gefahrgutbehälter verbracht, eine weitere gesichert, berichtete The Guardian(öffnet im neuen Fenster).

Der ASA zufolge stellte sich heraus, dass die Objekte ungefährlich waren. An der genauen Identifizierung beteiligen sich internationale Organisationen. Die wahrscheinliche Herkunft der Kugeln sei bereits ermittelt worden, teilte die ASA mit, ohne Details zu nennen.


Relevante Themen