Abo
  • Services:

Raumfahrt: Virgin Galactic fliegt bald in den Weltraum

Richard Branson freut sich auf seinen ersten Flug in den Weltraum. Der werde in wenigen Monaten stattfinden, hat der Gründer von Virgin Galactic angekündigt. Er wollte schon vor fünf Jahren fliegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Richard Branson mit dem Spaceship Two: erster Satellitentransport im kommenden Winter
Richard Branson mit dem Spaceship Two: erster Satellitentransport im kommenden Winter (Bild: Adrian Dennis/AFP/Getty Images)

Dieses Mal aber wirklich: Virgin Galactic ist ganz kurz davor, zum ersten Mal in den Weltraum vorzustoßen. Das hat Gründer Richard Branson angekündigt. Das kommerzielle Raumflugprogramm von Virgin Galactic soll ebenfalls bald starten.

Stellenmarkt
  1. Heitmann IT GmbH, Hamburg
  2. BWI GmbH, Bonn

Virgin Galactic habe "einige sehr, sehr spannende Monate" vor sich, sagte Branson dem US-Fernsehsender CNBC während einer Konferenz in Singapur. "Wir sollten innerhalb von Wochen im Weltraum sein, nicht innerhalb von Monaten." Wenige Monate später werde er dann selbst in den Weltraum fliegen. Branson hatte schon vor Jahren angekündigt, dass er und seine beiden Kinder Passagiere des ersten kommerziellen Raumflugs von Virgin Galactic sein werden. Der sollte bereits 2013 stattfinden.

Das Spaceship Two wird von dem Trägerflugzeug Whiteknight Two bis in eine Höhe von etwa 14 Kilometern gebracht und dort ausgeklinkt. Dann zündet das Spaceship Two das eigene Raketentriebwerk und steigt bis auf 100 km Höhe auf. Die Weltraumtouristen sollen dann einige Minuten lang schwerelos durch die Kabine schweben und den Blick auf die Erde genießen können, bevor sie zur Erde zurückkehren.

250.000 US-Dollar kostet der Ausflug mit dem Spaceship Two ins All. Das möchte Branson gern ändern. Er hofft, dass Virgin Galactic den Flug im Laufe des kommenden Jahrzehnts für 40.000 US-Dollar bis 50.000 US-Dollar anbieten könne. Über mangelndes Interesse macht sich Branson dennoch keine Gedanken: "Wenn ich ein Zimmer voller 10 Leute habe, würden acht von zehn gerne ins All fliegen, wenn sie es sich leisten können."

Als Grenze zum Weltraum gilt die Kármán-Linie in 100 km Höhe. Bisher hat Virgin Galactic gerade mal die Hälfte geschafft.

Das Unternehmen testet die Raumflüge seit einigen Jahren, zunächst nur im Gleitflug, seit 2013 mit dem Raketentriebwerk. 2014 stürzte das Raumschiff bei einem Testflug ab. Dabei starb der Pilot.

Virgin Galactic baute ein neues Raumschiff, VSS Unity, das 2016 vorgestellt wurde. Es hatte im April erstmals seine Raketentriebwerke gezündet. Aber auch das neue Spaceship Two hat seine Tücken.

Ob das mit dem Weltraumflug des Spaceship Two nun klappt oder nicht: Unbemannt will Virgin Galactic im Winter ins All fliegen: Virgin Orbit, die 2017 ausgegründete Einheit für Satellitentransporte, werde im Dezember 2018 oder im Januar 2019 Satelliten in die Umlaufbahn bringen, kündigte Branson an.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate bestellen
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

ML82 10. Okt 2018 / Themenstart

Tja, manchmal muss man ein Problem nur neu definieren, damit Blödsinn weiterhin als...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


iOS 12 angesehen

Das neue iOS 12 bietet Nutzern die Möglichkeit, die Bildschirmzeit besser kontrollieren und einteilen zu können. Auch Siri könnte durch die Kurzbefehle interessanter als bisher werden.

iOS 12 angesehen Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen
  2. Achim Berg "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"
  3. Telefónica Bündelung von Bandbreiten aus 4G und 5G ist doch möglich

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

    •  /