Raumfahrt: US-Regierung gibt der Nasa nicht mehr Geld für Mondflug

Wer bezahlt den Ausflug zum Mond? Eine neue Mondlandung ist ein wichtiges Ziel für US-Präsident Donald Trump. Doch Geld will er dafür nicht ausgeben. Andere sollen sein Vorhaben finanzieren.

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Trägerrakete SLS: inflationsbedingte Kürzung des Nasa-Budgets
Trägerrakete SLS: inflationsbedingte Kürzung des Nasa-Budgets (Bild: Nasa/MSFC)

Auf den Mond, aber ohne Geld aus Washington: Die US-Luft- und Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa) soll wieder zum Erdtrabanten fliegen. Aber die US-Regierung will dafür keine zusätzlichen Mittel bereitstellen. Das geht aus dem Haushaltsentwurf hervor.

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Danach soll die Nasa im kommenden Geschäftsjahr, das am 1. Oktober beginnt, ein Budget von 19,9 Milliarden US-Dollar erhalten. Das sind 370 Millionen US-Dollar mehr als im aktuellen Geschäftsjahr. Doch schon im darauffolgenden Jahr soll das Budget auf 19,6 Milliarden US-Dollar gesenkt werden und dann bis 2023 so bleiben. Durch die Inflation bedeutet das effektiv eine Verringerung des Budgets.

Weniger Geld für Klimaforschung

Verringert werden die Budgets für einzelne Abteilungen, etwa der Abteilung für Astrophysik um 12 Prozent oder der für Geowissenschaften um 6,5 Prozent. Letztere beschäftigt sich unter anderem mit Klimaforschung. Mehr Geld hingegen soll für robotergestützte Planetenmissionen zur Verfügung stehen.

Das berichtet die New York Times, die den Entwurf bereits eingesehen hat. Ein Informant bestätigte der Tageszeitung die Zahlen. Kürzlich war bekanntgeworden, dass die US-Regierung nach dem neuen Haushaltsplan eine weitere Verlängerung der Internationalen Raumstation bis zum Jahr 2028 nicht finanzieren will. Der Haushaltsentwurf soll dem US-Kongress am 12. Februar vorgelegt werden. Die beiden Kammern, Repräsentantenhaus und Senat, müssen den Entwurf prüfen und ihm zustimmen.

Die Nasa hat keinen Direktor

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Aktuell hat die Nasa keinen Direktor: US-Präsident Donald Trump hat Jim Bridenstine nominiert. Das hat jedoch Kritik hervorgerufen. Zum einen fordern Vertreter beider Parteien, einen Raumfahrtprofi und nicht einen Politiker zum Chef der Raumfahrtbehörde zu berufen. Zum anderen leugnet Bridenstine den Klimawandel.

Am Ziel, auf den Mond zurückzukehren, hält die Trump-Regierung jedoch fest. Auch das ist in dem Haushaltsplan festgeschrieben. Die Idee ist, dass sich private Unternehmen an der Finanzierung des Projekts beteiligen.

Trump stellt sich vor, dass die Nasa kurz vor der Wahl 2020 einen bemannten Flug mit der neuen Schwerlastrakete Space Launch System und der Orion-Kapsel durchführt. Das gilt aber als unrealistisch. Eine Budget-Kürzung dürfte die Entwicklung der Rakete kaum beschleunigen.

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spoink 12. Feb 2018

das ist schon seit mindestens einem (zwei?) Jahren so. Aber scheinbar interessiert diese...

SegmenFault 12. Feb 2018

Das Argument kann man leicht umdrehen: Ein Privatunternehmen fürchtet sich...

Flasher 12. Feb 2018

Siiiii.....fliegen!

teenriot* 12. Feb 2018

Prinzipiell hast du recht, aber so ein provozierendes Bild wird es nicht geben, nicht...

Icestorm 12. Feb 2018

Was musste die NASA auch den Bedenkenaugust abgeben, und dass sie nicht so hopplahopp...



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