Raumfahrt: Tomaten auf der ISS sehen nach Monaten noch genießbar aus

Auf der Internationalen Raumstation ISS wurden zwei abtrünnige Tomaten nach fast einem Jahr wiedergefunden. Frank Rubio hatte sie während der Ernte verloren und wurde fortan beschuldigt, sie einfach gegessen zu haben. Erst in jüngster Vergangenheit konnte der Astronaut der amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa durch seine Kollegen entlastet werden - golem.de hatte darüber berichtet .
In unserer Kommentarspalte stellte sich die Frage, wie die Tomaten nach so einer langen Zeit aussahen. Der User M.P. brachte die Diskussion ins Laufen : "Wenn ich eine Tomate wiederfinde, die vor Monaten unbemerkt unter einen Schrank gekullert ist ..." Die Antwort darauf kommt jetzt völlig unabhängig von der Nasa. Auf dem Social-Media-Dienst X hat sie einen Videobeitrag zu den verschollenen Tomaten veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) .
Verschwundene Weltraumtomaten sehen anders aus als auf der Erde
"Obwohl nach dem Verschwinden der Tomaten fast ein Jahr vergangen ist, wurden die Früchte dehydriert und leicht zerquetscht in einer Plastiktüte gefunden" , schreibt die Nasa in einer Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster) . Sie sahen also ganz anders aus, als man es von der Erde kennt.
Denn im Weltraum gibt es keine Probleme mit auslaufenden Flüssigkeiten oder Schimmel, wie wir sie in unseren erdgebundenen Küchen haben. Die beiden Tomaten waren zwar leicht verfärbt, zeigen jedoch keine Spuren von Mikrobakterien oder Pilzen. Mittlerweile wurden die Weltraumtomaten entsorgt. Weitere Untersuchungen zu ihrem Zustand wird es demnach nicht geben.