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Raumfahrt: SpaceX stellt vertraulichen Antrag für Börsengang

Über eine Aktienplatzierung von Elon Musks Weltraumfirma SpaceX ist schon lange spekuliert worden. Jetzt soll der erste Schritt vollzogen sein.
/ Tobias Költzsch , dpa
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SpaceX will an die Börse. (Bild: Patrick T. Fallon / AFP via Getty Images)
SpaceX will an die Börse. Bild: Patrick T. Fallon / AFP via Getty Images

Elon Musks Weltraumfirma SpaceX will laut Medienberichten an die Börse. SpaceX habe vertraulich einen Antrag für eine Aktienplatzierung bei der Börsenaufsicht SEC eingereicht, schreiben unter anderem Reuters(öffnet im neuen Fenster) und Ars Technica(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf informierte Personen. Gerüchte zu einem Börsengang gibt es schon seit einiger Zeit.

Den Berichten zufolge will SpaceX bei dem Börsengang einen Rekorderlös von bis zu 75 Milliarden US-Dollar einnehmen. Die Aktienplatzierung wird für den Juni 2026 angepeilt. Ein vertraulicher Antrag auf Börsengang ermöglicht es Unternehmen, ihre Finanzen nicht offenlegen zu müssen.

SpaceX spielt mit seinen Raketen eine Schlüsselrolle für das amerikanische Raumfahrtprogramm. Das Unternehmen betreibt zudem den Satelliten-Internetdienst Starlink und Musk brachte in SpaceX zuletzt auch seine KI-Firma xAI samt der Online-Plattform X ein.

Neuer Rekord bei der Bewertung ist möglich

Der neue Konzern wurde bei der Fusion laut Medienberichten insgesamt mit 1,25 Billionen US-Dollar bewertet. Bloomberg zufolge könnte SpaceX beim Börsengang eine Bewertung von mehr als 1,75 Billionen US-Dollar anstreben. Demnach würde zunächst nur ein kleinerer Teil der Aktien an die Börse gebracht. Der bisherige Bewertungsrekord liegt bei 29 Milliarden US-Dollar (Aramco).

Experten zufolge soll vor allem Starlink Grund für die Rekordbewertung sein, schreibt Reuters. Starlink hat 9 Millionen Abonnenten, ein eigenes Satellitennetz und Verträge mit dem US-Verteidigungsministerium.

Der Börsengang von SpaceX könnte die erste von drei Mega-Aktienplatzierungen in diesem Jahr werden. Berichten zufolge planen auch der ChatGPT-Entwickler OpenAI und sein Konkurrent Anthropic Börsengänge mit hohen Erlösen.


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