Raumfahrt: SpaceX startet neue Starlink-Generation

Nach über 3 Monaten Pause setzt SpaceX den Ausbau der Starlink-Konstellation fort, mit neuen Satelliten, die bessere Abdeckung ermöglichen.

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Die ersten Starlink-Satelliten wurden am 24. Mai 2019 ausgesetzt.
Die ersten Starlink-Satelliten wurden am 24. Mai 2019 ausgesetzt. (Bild: SpaceX/Wikimedia)

Die erste Falcon-9-Rakete mit der Version 1.5 der Starlink-Satelliten ist am frühen Dienstagmorgen europäischer Zeit gestartet, auch wenn schlechte Sicht durch den kalifornischen Küstennebel herrschte. Es handelt sich dabei um die serienreife Version der 10 Starlink-Satelliten, die am 30. Juni zu Testzwecken mit der Mission Transporter-2 gestartet wurden.

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Die neuen Satelliten sind mit Laserterminals zur Kommunikation zwischen den Satelliten ausgestattet, was es möglich macht, zwei entfernte Empfänger auf der Erde auch ohne weitere Bodenstationen zu verbinden. Es war der erste reine Starlink-Flug seit dem 26. Mai 2021.

Wie schon bei Transporter-2 wurden die Satelliten in einer polaren Umlaufbahn ausgesetzt. Dazu startete die Rakete nicht zusammen mit der Erdrotation in östliche Richtung, sondern nach Süden, weshalb die Nutzlast nicht für die übliche Zahl von 60 Satelliten ausreichte, sondern nur für 51. Es war der 10. Flug der ersten Stufe der Rakete. Für eine Hälfte der wiederverwendbaren Nutzlastverkleidung war es der zweite Flug, für die andere bereits der dritte. Bei der Landung der Raketenstufe kam das Drohnenschiff Of Course I Still Love You erstmals im Pazifik zum Einsatz.

Starlink auch für Nordeuropa, Kanada und Sibirien

Da die Umlaufbahnen der neuen Satelliten über Nord- und Südpol der Erde verlaufen, werden bald auch arktische und antarktische Regionen Verbindung mit Starlink-Satelliten aufnehmen können. Die bisherigen Satelliten wurden in geneigte Umlaufbahnen gestartet, die Gebiete wie Nordeuropa, große Teile von Kanada und Sibirien nicht abdecken. Die Laserterminals ermöglichen erstmals auch Starlink-Verbindungen auf den Ozeanen, fernab jeglichen Festlands.

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Bislang mussten solche Verbindungen mit Iridium- oder Orbcomm-Satelliten hergestellt werden, die viel weniger Bandbreite besitzen. Alternativ konnten geostationäre Satelliten genutzt werden, die in Polnähe aber schwer erreichbar sind und wegen der großen Entfernung nur Verbindungen mit sehr hoher Latenz ermöglichen.

Die Rakete von einer Startrampe in Vandenberg an der Westküste der USA in Kalifornien zu starten, erlaubte es SpaceX, gleichzeitig eine zweite Falcon 9 in Florida auf den Start der Mission Inspiration4 vorzubereiten.

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