Raumfahrt: SpaceX' Raumfähre Crew Dragon startet erst im März

Crew Dragon und Starliner müssen noch etwas länger auf ihren ersten Flug warten: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat angekündigt, dass sich die Flüge der Raumfähren der Raumfahrtunternehmen SpaceX und Boeing erneut nach hinten verschieben.

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Raumfähre Crew Dragon und Starliner: wichtige Tests der Rettungssysteme im Sommer
Raumfähre Crew Dragon und Starliner: wichtige Tests der Rettungssysteme im Sommer (Bild: Nasa)

Es wird wieder einmal später: Die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) hat angekündigt, dass sich die Flüge der Raumkapseln von Boeing und SpaceX zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) noch einmal verzögern.

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Nach dem neuen Zeitplan soll die Raumfähre Crew Dragon zu ihrem ersten unbemannten Flug am 2. März starten. Als Vorbereitung hat SpaceX im Januar einen statischen Triebwerkstest auf der Startrampe durchgeführt. Boeings Crew Space Transport 100 (CST) Starliner wird nicht vor April den Erstflug absolvieren.

Die ersten bemannten Flüge sind für Sommer geplant: SpaceX soll im Juli mit Astronauten an Bord fliegen. Einen genauen Termin hat die Nasa noch nicht genannt. Boeing wird auch hier später folgen. Frühestens im August soll der CST-100 Starliner zum ersten bemannten Flug starten.

Zwischen beiden Flügen muss jedes Unternehmen noch einen Test des Rettungssystems durchführen. Dabei wird simuliert, wie bei einer Fehlfunktion der Trägerrakete die Besatzung aus dem Gefahrenbereich gebracht wird. Boeing soll frühestens im Mai einen Pad Abort Test durchführen - SpaceX hatte den bereits 2015 absolviert.

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SpaceX soll im Juni einen Test im Flug durchführen. Dabei soll das Crew-Modul beim Aufstieg von der Rakete weggebracht werden. Der Unfall der russischen Sojus-Rakete im vergangenen Herbst zeigt, dass solche Tests berechtigt sind.

Im November vergangenen Jahres hatte die Nasa einen Zeitplan für die Flüge von Boeing und SpaceX bekanntgegeben. Danach hätte der Crew Dragon Anfang Januar fliegen sollen. Dann wurde der Flug auf Februar verschoben. Als Grund nannte die Nasa, dass weitere Tests vor dem Start notwendig seien.

Derzeit fliegen alle Besatzungsmitglieder der ISS mit der russischen Sojus zur Station. Die Nasa will aber künftig US-Astronauten mit eigenen Raumfahrzeugen zur ISS bringen. Dazu hatte die US-Raumfahrtbehörde 2014 Boeing und SpaceX mit der Entwicklung eigener Raumfähren beauftragt, die Astronauten 2017 zur ISS und wieder zurück zur Erde bringen sollen.

Allerdings erwiesen sich die Zeitpläne der beiden als allzu optimistisch. Experten haben zudem vor möglichen Sicherheitsmängeln an den beiden Raumfähren gewarnt.

Nachtrag vom 7. Februar 2019, 11:55 Uhr

Die erste Version des Textes ging versehentlich mit der Überschrift eines älteren Artikels online. Wir haben sie korrigiert.

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