Raumfahrt: Richard Branson plant Marsmission

Sticht Richard Branson seine Konkurrenten Jeff Bezos und Elon Musk beim Rennen zum Mars aus? Sein Raumfahrtunternehmen Virgin Orbit will zusammen mit polnischen Partnern den ersten privaten Satelliten in die Umlaufbahn des Nachbarplaneten bringen.

Artikel veröffentlicht am ,
Trägerflugzeug klinkt Rakete Launcher One aus: Cubesats sollen zum Mars fliegen.
Trägerflugzeug klinkt Rakete Launcher One aus: Cubesats sollen zum Mars fliegen. (Bild: Virgin Orbit)

Richard Branson plant die erste Marsmission: Das Raumfahrtunternehmen Virgin Orbit will zusammen mit dem polnischen Unternehmen Satrevolution und mehreren polnischen Universitäten einen Satelliten zum Mars schicken. Es wäre die erste kommerzielle Marsmission.

Die Partner wollen 2022 den ersten Cubesat zum Mars schicken. Er soll den Planeten umkreisen und aus der Umlaufbahn Bilder von der Oberfläche und der des Mondes Phobos aufnehmen, Daten über die Atmosphäre sammeln oder nach Wasser suchen. Zwei weitere Missionen sollen folgen.

Vorbild für das Projekt ist die Mission Mars Insight der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa), zu der neben einem Lander auch zwei Cubesats gehörten.

Die Kleinsatelliten dienten als Kommunikationsrelais und funkten während der Abstiegs des Landers Daten zur Erde. Diese Mission mit den beiden Cubesats habe aber gezeigt, dass auch kleine, günstige Raumfahrzeuge zur Erforschung des Planeten beitragen könnten, heißt es in der Ankündigung von Virgin Orbit.

Bisher haben nur vier Organisationen Marsmissionen durchgeführt. Alle vier waren staatliche Raumfahrtorganisationen. Allerdings planen auch private Raumfahrtunternehmen wie SpaceX, zum Nachbarplaneten zu fliegen - SpaceX-Chef Elon Musk träumt gar davon, selbst den Mars zu besuchen. Es wäre ein Punkt für Branson, wenn er es im Wettlauf mit seinen Konkurrenten Musk und Jeff Bezos als Erster zum Mars schaffen würde.

Das 2017 gegründete Unternehmen Virgin Orbit soll kommerziell Satelliten in die Umlaufbahn bringen. Die Satelliten werden von der Rakete Launcher One ins All transportiert, die von einem Flugzeug, einer dafür umgebauten Boeing 747, aus gestartet wird. Kürzlich hat Virgin Orbit das Ausklinken der Rakete erfolgreich getestet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /