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Juno im Anflug auf das Jupiter-System (Symbolbild): Blick unter die Wolken
Juno im Anflug auf das Jupiter-System (Symbolbild): Blick unter die Wolken (Bild: Nasa/JPL-Caltech)

Raumfahrt: Raumsonde Juno schwenkt in Jupiter-Orbit ein

Juno im Anflug auf das Jupiter-System (Symbolbild): Blick unter die Wolken
Juno im Anflug auf das Jupiter-System (Symbolbild): Blick unter die Wolken (Bild: Nasa/JPL-Caltech)

Es war eine Geduldsprobe für die Mitarbeiter der US-Raumfahrtbehörde Nasa, aber eine, die sich gelohnt hat: Über eine Dreiviertelstunde mussten sie am Dienstagmorgen unserer Zeit auf das Signal warten, dass die Sonde Juno in einen Orbit um den Planeten eingeschwenkt ist.

Geschafft: Die Raumsonde Juno ist in den Orbit um den Planeten Jupiter eingeschwenkt. Um kurz vor 6 Uhr am Dienstagmorgen erklärte die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa), das Manöver sei abgeschlossen. Juno kreist jetzt auf einer elliptischen Bahn um Jupiter.

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Nach knapp fünfjähriger Reisezeit hat die Raumsonde Jupiter erreicht. Am heutigen Dienstag musste sie dann in den Orbit eintreten. Dazu zündete ihr Triebwerk gegen 4:30 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) für etwa 35 Minuten. Es bremste die Sonde, so dass das Gravitationsfeld des Jupiter sie einfangen konnte.

Das Signal war 48 Minuten unterwegs

Um 5:54 Uhr MESZ gab die Nasa bekannt, der Eintritt in den Orbit sei erfolgreich gewesen. "Juno umkreist jetzt Jupiter", twitterte die Nasa. Die Bestätigung kam mit einiger Verspätung wegen der langen Signallaufzeit von 48 Minuten.

Jupiter ist der größte Planet in unserem Sonnensystem. Der Durchmesser am Äquator beträgt 143.000 Kilometer - das ist etwa das Zwölffache des Durchmessers des Erdäquators. Seine Masse entspricht etwa dem 318-Fachen der Erdmasse. Für eine Umrundung wird Juno 53 Tage benötigen. Ihr Orbit um den Planeten ist stark elliptisch. Die größte Annäherung zum Planeten ist etwa 4.700 Kilometer über der dichten Wolkendecke. So nahe war noch keine Sonde an Jupiter dran.

Einen Blick in und unter diese Wolkendecke zu werfen, ist eine der Aufgaben der Sonde. Sie soll unter anderem Daten über die Atmosphäre sowie über den Kern des Planeten sammeln. Die Mission im Jupiter-Orbit soll bis Anfang 2018 dauern.


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Moe479 06. Jul 2016

Müsste er nicht zwangsläufig, es kommt eher darauf an, wie robust das Gerät ist, die 152...

Moe479 06. Jul 2016

sie hätten sich doch nur zum vorberechnenetem zeitpunkt des eintreffens des signals...

Sarkastius 05. Jul 2016

Du vergisst leider das die Amis immer irgendein aufwendiges Spektakel brauchen um sich...



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