Abo
  • Services:

Raumfahrt: Progress-Raumtransporter explodiert

Wenige Minuten nach dem Start in Baikonur ist ein russisches Progress-Raumschiff auf dem Weg zur ISS explodiert. Hungern müssen die Astronauten auf der Station deshalb aber nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Start einer Sojus-Rakete (Symbolbild): Explosion am Himmel über der Tuwa
Start einer Sojus-Rakete (Symbolbild): Explosion am Himmel über der Tuwa (Bild: Esa/S. Corvaja)

Der russische Raumtransporter Progress MS-04 ist wenige Minuten nach dem Start mutmaßlich explodiert. Die unbemannte Raumfähre sollte 2,5 Tonnen Versorgungsgüter zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) bringen.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Mannheim, deutschlandweit
  2. beauty alliance Deutschland GmbH & Co. KG, Bielefeld

Das Raumfahrzeug war um 15:52 Uhr unserer Zeit vom Startplatz Baikonur aus gestartet. Eine Sojus-U-Trägerrakete sollte es in die Umlaufbahn bringen. Knapp zwei Minuten nach dem Start wurde die erste Stufe abgetrennt, und die Triebwerke der zweiten Stufe zündeten. Die zweite Stufe wurde nach knapp fünf Minuten abgetrennt.

Nach sechs Minuten brach der Kontakt ab

Etwa sechs Minuten nach dem Start verlor die russische Raumfahrtagentur Roskosmos den Kontakt zu der Rakete. Zu dem Zeitpunkt sei am Himmel über der russischen Republik Tuwa eine Explosion zu sehen gewesen, berichtete das russische Onlinenachrichtenangebot Russian Space Web unter Berufung auf Roskosmos.

Danach explodierte das Raumfahrzeug in etwa 190 Kilometern Höhe über einem nur dünn besiedelten Gebiet. Die meisten Trümmerteile sind laut Roskosmos in der oberen Atmosphäre verglüht. Russian Space Web berichtet allerdings von Teilen, die auf die Erde gefallen seien.

Der Raumtransporter war mit 2,5 Tonnen Versorgungsgütern für die ISS beladen. Darunter waren Treibstoff, Wasser, Sauerstoff und Verpflegung sowie wissenschaftliche Geräte. Der Verlust der Versorgungsgüter soll aber keinen Einfluss auf das Leben auf der ISS haben.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

chefin 05. Dez 2016

Nunja...was würdest du als erwiesen ansehen? Keine Kommunikation mehr. Eine Explosion war...

chefin 05. Dez 2016

Natürlich ist es dir freigestellt, das teil zu nennen wie du magst. Nur solltest du...

michael_ 02. Dez 2016

hatte vom letzten Mal noch den NASA Kanal eingeschaltet gehabt und verfolgte den Start...


Folgen Sie uns
       


Touch-Projektoren von Bosch angesehen (CES 2019)

Die Projektoren von Bosch erlauben es, das projizierte Bild als Touch-Oberfläche zu verwenden. Das ergibt einige interessante Anwendungsmöglichkeiten.

Touch-Projektoren von Bosch angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Magnetfeld: Wenn der Nordpol wandern geht
Magnetfeld
Wenn der Nordpol wandern geht

Das Erdmagnetfeld macht nicht das, was Geoforscher erwartet hatten - Nachjustierungen am irdischen Magnetmodell sind erforderlich.
Ein Bericht von Dirk Eidemüller

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke
  3. Optoakustik US-Forscher flüstern per Laser ins Ohr

Tesla: Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft
Tesla
Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft

Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Tesla Model 3 Tesla macht alle Varianten des Model 3 günstiger
  2. Kundenprotest Tesla senkt Supercharger-Preise wieder
  3. Stromladetankstellen Tesla erhöht Supercharger-Preise drastisch

Android-Smartphone: 10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen
Android-Smartphone
10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen

Android ist erst zehn Jahre alt, doch die ersten Geräte damit sind schon Technikgeschichte. Wir haben uns mit einem Nexus One in die Zeit zurückversetzt, als Mobiltelefone noch Handys hießen und Nachrichten noch Bällchen zum Leuchten brachten.
Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

  1. Sicherheitspatches Android lässt sich per PNG-Datei übernehmen
  2. Google Auf dem Weg zu reinen 64-Bit-Android-Apps
  3. Sicherheitslücke Mit Skype Android-PIN umgehen

    •  /