Abo
  • IT-Karriere:

Raumfahrt: Polaris soll auf dem Mond nach Wasser suchen

Polaris ist ein Mondrover, den das US-Unternehmen Astrobotic im Auftrag der US-Weltraumbehörde Nasa entwickelt hat. Er soll unter anderem nach gefrorenem Wasser suchen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mondrover Polaris: Positionsbestimmung durch Bildvergleich
Mondrover Polaris: Positionsbestimmung durch Bildvergleich (Bild: Astrobotic)

Das US-Unternehmen Astrobotic hat einen Roboter für den Mond vorgestellt: Er soll an den Polen nach Bodenschätzen bohren.

Stellenmarkt
  1. Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung, Stuttgart
  2. TÜV SÜD Gruppe, München

Polaris ist 2,4 Meter lang, 1,7 Meter breit und 2,6 Meter hoch. Er wiegt 150 Kilogramm und kann 80 Kilogramm Ausrüstung zuladen. Polaris fährt auf vier Rädern, die einen Durchmesser von knapp 61 Zentimetern haben, mit einer Geschwindigkeit von etwa 1 Kilometer pro Stunde. Der Roboter wird mit Solarenergie betrieben. Dazu verfügt der Rover über drei vertikal angeordnete Solarmodule.

Optische Positionsbestimmung

Der Roboter verfügt über Stereokameras und Laserscanner, mit denen er 3D-Videos und -Modelle der Mondoberfläche anfertigt. Diese vergleicht er mit den Bildern, die der Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) aufgenommen hat. So kann Polaris seine Position bestimmen. Mit der Erde kommuniziert er per Funk.

Die Aufgabe von Polaris wird es sein, an den lunaren Polen nach Rohstoffen, in erster Linie nach Wasser in gefrorener Form zu suchen. Das Vorhandensein von Wasser ist ein wichtiger Faktor für eine Besiedelung des Mondes durch den Menschen. Die Pole des Mondes gelten als bevorzugtes Areal, weil diese Regionen praktisch rund um die Uhr im Sonnenlicht liegen.

Wasser und andere Rohstoffe

Dazu wird der Rover mit einem Bohrer ausgestattet, um Proben zu nehmen, sowie mit wissenschaftlichen Instrumente, um die Proben auf Spuren von Wasser zu untersuchen. Außer nach Wasser soll Polaris auch nach anderen Stoffen wie etwa Methan suchen, die beispielsweise als Energieträger oder als Raketentreibstoff genutzt werden können.

Astrobotic ist eine Ausgründung der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania. Das Unternehmen hatte 2010 von der US-Weltraumbehörde Nasa den Auftrag bekommen, einen Roboter für den Mond zu entwickeln. Astrobotic beteiligt sich zudem an dem von Google und der X-Prize-Foundation ausgeschriebenen Google Lunar X-Prize, allerdings nicht mit Polaris, sondern mit dem Red Rover, der von dem Landefahrzeug Griffin auf dem Mond abgesetzt werden soll.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 289€
  2. 245,90€
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de
  4. 294€

sixx_am 18. Okt 2012

Na, das scheint mir aber eine ziemlich pessimistische und überholte Sicht der Dinge zu...

Delphino 12. Okt 2012

Ich habe wenig Ahnung von dem Thema und ab welcher Masse sich so ein Effekt des...


Folgen Sie uns
       


Google Nest Hub im Hands on

Ende Mai 2019 bringt Google den Nest Hub auf den deutschen Markt. Es ist das erste smarte Display direkt von Google. Es kann dank Google Assistant mit der Stimme bedient werden und hat zusätzlich einen 7 Zoll großen Touchscreen. Darauf laufen Youtube-Videos auf Zuruf. Der Nest Hub erscheint für 130 Euro.

Google Nest Hub im Hands on Video aufrufen
5G-Report: Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen
5G-Report
Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen

Die umstrittene Versteigerung von 5G-Frequenzen durch die Bundesnetzagentur ist zu Ende. Die Debatte darüber, wie Funkspektrum verteilt werden soll, geht weiter. Wir haben uns die Praxis in anderen Ländern angeschaut.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Testlabor-Leiter 5G bringt durch "mehr Antennen weniger Strahlung"
  2. Sindelfingen Mercedes und Telefónica Deutschland errichten 5G-Netz
  3. iPhone-Modem Apple will Intels deutsches 5G-Team übernehmen

Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
Projektmanagement
An der falschen Stelle automatisiert

Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


    Doom Eternal angespielt: Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig
    Doom Eternal angespielt
    Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig

    E3 2019 Extrem schnelle Action plus taktische Entscheidungen, dazu geniale Grafik und eine düstere Atmosphäre: Doom Eternal hat gegenüber dem erstklassigen Vorgänger zumindest beim Anspielen noch deutlich zugelegt.

    1. Sigil John Romero setzt Doom fort

      •  /