Raumfahrt: Polaris soll auf dem Mond nach Wasser suchen
Polaris ist ein Mondrover, den das US-Unternehmen Astrobotic im Auftrag der US-Weltraumbehörde Nasa entwickelt hat. Er soll unter anderem nach gefrorenem Wasser suchen.
Das US-Unternehmen Astrobotic hat einen Roboter für den Mond vorgestellt: Er soll an den Polen nach Bodenschätzen bohren.
Polaris ist 2,4 Meter lang, 1,7 Meter breit und 2,6 Meter hoch. Er wiegt 150 Kilogramm und kann 80 Kilogramm Ausrüstung zuladen. Polaris fährt auf vier Rädern, die einen Durchmesser von knapp 61 Zentimetern haben, mit einer Geschwindigkeit von etwa 1 Kilometer pro Stunde. Der Roboter wird mit Solarenergie betrieben. Dazu verfügt der Rover über drei vertikal angeordnete Solarmodule.
Optische Positionsbestimmung
Der Roboter verfügt über Stereokameras und Laserscanner, mit denen er 3D-Videos und -Modelle der Mondoberfläche anfertigt. Diese vergleicht er mit den Bildern, die der Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) aufgenommen hat. So kann Polaris seine Position bestimmen. Mit der Erde kommuniziert er per Funk.
Die Aufgabe von Polaris wird es sein, an den lunaren Polen nach Rohstoffen, in erster Linie nach Wasser in gefrorener Form zu suchen. Das Vorhandensein von Wasser ist ein wichtiger Faktor für eine Besiedelung des Mondes durch den Menschen. Die Pole des Mondes gelten als bevorzugtes Areal, weil diese Regionen praktisch rund um die Uhr im Sonnenlicht liegen.
Wasser und andere Rohstoffe
Dazu wird der Rover mit einem Bohrer ausgestattet, um Proben zu nehmen, sowie mit wissenschaftlichen Instrumente, um die Proben auf Spuren von Wasser zu untersuchen. Außer nach Wasser soll Polaris auch nach anderen Stoffen wie etwa Methan suchen, die beispielsweise als Energieträger oder als Raketentreibstoff genutzt werden können.
Astrobotic ist eine Ausgründung der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania. Das Unternehmen hatte 2010 von der US-Weltraumbehörde Nasa den Auftrag bekommen, einen Roboter für den Mond zu entwickeln. Astrobotic beteiligt sich zudem an dem von Google und der X-Prize-Foundation ausgeschriebenen Google Lunar X-Prize, allerdings nicht mit Polaris, sondern mit dem Red Rover, der von dem Landefahrzeug Griffin auf dem Mond abgesetzt werden soll.
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Na, das scheint mir aber eine ziemlich pessimistische und überholte Sicht der Dinge zu...
Ich habe wenig Ahnung von dem Thema und ab welcher Masse sich so ein Effekt des...