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Raumfahrt: Per Express zur ISS

Rekordflug zur ISS: In nur 5 Stunden und 40 Minuten sind die drei neuen Besatzungsmitglieder zur Raumstation gereist. Es war der kürzeste Flug zu der Station.

Artikel veröffentlicht am ,
Sojus TMA-09M vor dem Start in Baikonur: ATV-4 Albert Einstein kommt Anfang Juni
Sojus TMA-09M vor dem Start in Baikonur: ATV-4 Albert Einstein kommt Anfang Juni (Bild: Bill Ingalls/Nasa)

Nach nicht einmal sechs Stunden Flugzeit sind drei Astronauten auf der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) angekommen. Normalerweise dauert der Flug mit einer russischen Sojus-Raumfähre zur ISS zwei Tage.

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Die russische Raumfähre Sojus TMA-09M startete am 29. Mai 2013 um 2:31 Uhr Ortszeit (28. Mai, 22:31 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit, MESZ) vom Raketenstartplatz Baikonur in Kasachstan. Knapp fünf Stunden und 40 Minuten später, um 4:10 Uhr MESZ, dockte die Sojus bereits an der ISS an. Um 6:14 Uhr MESZ wurde die Luke geöffnet und die dreiköpfige Sojus-Besatzung, bestehend aus dem italienischen Esa-Astronauten Luca Parmitano, dem russischen Sojus-Kommandanten Fjodor Jurtschichin und der Nasa-Astronautin Karen Nyberg, wechselte in die ISS über.

Verbesserungen am Steuersystem der Sojus haben den schnellen Flug ermöglicht: Statt wie bisher nach über 30 Erdumrundungen konnte die Sojus die ISS schon nach vier Orbits ansteuern. Das Manöver war zunächst mit unbemannten Raumfähren getestet worden. Der aktuelle war der zweite bemannte Expressflug - und er war um sechs Minuten kürzer als der erste. Für die Besatzung macht die Verkürzung den Flug komfortabler und verringert die Auswirkungen der Raumkrankheit, die der Seekrankheit ähnelt.

Unbemannter europäischer Transporter

Die drei Neulinge werden bis zum 10. November auf der ISS bleiben, deren Besatzung jetzt wieder sechs Astronauten umfasst. Den nächsten, wenn auch unbemannten Besuch erhält die ISS bereits in wenigen Tagen: Am 5. Juni wird ein europäischer Raumtransporter, das Automated Transfer Vehicle (ATV), starten. Das vierte ATV trägt den Namen Albert Einstein.

  • Start der  Sojus TMA-09M am 29. Mai 2013 um 2:31 Uhr Ortszeit in Baikonur. (Foto: Bill Ingalls/Nasa)
  • Die russische Raumfähre hat drei neue Besatzungsmitglieder zur ISS gebracht. (Foto: Bill Ingalls/Nasa)
  • Die Sojus - hier die Rakete beim Transport zur Rampe - ist derzeit das einzige Raumfahrzeug, das von der Erde zur ISS und wieder zurück transportieren kann. (Foto: Bill Ingalls/Nasa)
Start der Sojus TMA-09M am 29. Mai 2013 um 2:31 Uhr Ortszeit in Baikonur. (Foto: Bill Ingalls/Nasa)

In den kommenden Monaten werden zudem ein japanisches H-II Transfer Vehicle (HTV), die Dragon, die Raumfähre des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX sowie erstmals die Raumfähre Cygnus des Raumfahrtunternehmens Orbital Sciences zur ISS fliegen. Diese Transporter fliegen alle unbemannt - die Sojus ist derzeit das einzige Raumfahrzeug, das Menschen von der Erde zur ISS und wieder zurück transportieren kann.



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P41145 29. Mai 2013

Ja, die ist ja 28.000km/h schnell, das ist ja die erste kosmische Geschwindigkeit. War...


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