• IT-Karriere:
  • Services:

Raumfahrt: Nasa öffnet ISS für Unternehmen und Weltraumtourismus

Bisher waren kommerzielle Aktivitäten auf der ISS tabu, jetzt sind sie erwünscht. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will sie zulassen und mit den Einnahmen ihr neues Mondprogramm finanzieren. Dazu gehört auch die Möglichkeit für Touristen, die Station zu besuchen - allerdings zu satten Preisen.

Artikel veröffentlicht am ,
ISS: 50 US-Dollar pro übertragenem GByte an Daten
ISS: 50 US-Dollar pro übertragenem GByte an Daten (Bild: Nasa)

Besuch auf der ISS: Die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa) will künftig laut einer neuen Direktive eine kommerzielle Nutzung der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) zulassen. Dazu gehört auch der Besuch von Weltraumtouristen.

Stellenmarkt
  1. ITEOS, Karlsruhe, Reutlingen, Stuttgart
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

Unternehmen sollen künftig auf der ISS produzieren oder auch Marketingaktivitäten durchführen dürfen. Alles ist aber nicht erlaubt: Die Aktivitäten müssen einen Bezug zum Aufgabenbereich der Nasa haben. Bisher waren kommerzielle Aktivitäten auf der ISS verboten, Unternehmen durften auf der Station nur Forschung betreiben.

Die Unternehmen können dafür die Ressourcen der ISS nutzen - fünf Prozent sollen pro Jahr für die kommerzielle Nutzung zur Verfügung stehen. Das gilt auch für die Nasa-Astronauten, auf deren Arbeitskraft und Expertise die Unternehmen zugreifen können. Sie können aber auch eigene Astronauten auf die Station schicken.

Die Nasa hat eine Preisliste für Besuche auf der ISS veröffentlicht, die auch für Weltraumtouristen gilt. Demnach kostet die Nacht auf der Station rund 35.000 US-Dollar. Darin enthalten sind die "regenerative Lebenserhaltung und Toilettenzugang" für 11.250 US-Dollar, Versorgung mit Essen, Luft, medizinischer Ausrüstung und Trainingsgeräten für 22.500 US-Dollar und die Unterbringung von Gepäck pro Cargo Transfer Bag Equivalent für 105 US-Dollar - jeweils pro Tag. Strom kostet 42 US-Dollar pro Kilowattstunde, Datenübertragung 50 US-Dollar pro GByte. Nicht enthalten ist der Transfer zur Station.

Die Nasa will pro Jahr zwei Missionen für private Astronauten zulassen, die jeweils 30 Tage dauern sollen. Die Besucher sollen mit den Raumfahrzeugen von Boeing und SpaceX zur ISS fliegen, die bisher aber noch nicht mit Menschen an Bord geflogen sind.

Die Einnahmen sollen in das Mondprogramm Artemis der Nasa fließen, Ziel ist, 2024 wieder Astronauten auf dem Mond landen zu lassen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Sandisk Extreme 64GB für 11€ Euro, Sandisk SSD Plus 1TB für 99€, WD Elements...
  2. 209,49€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Assassin's Creed: Odyssey für 22,99€, Borderlands 3 für 25,99€, Battalion 1944 8...
  4. 3.499€ (Vergleichspreise ab 4.399€)

dodageka 13. Jun 2019

https://www.space.com/20897-nasa-russia-astronaut-launches-2017.html - hier stehen 70...

Dieter Grosch 11. Jun 2019

Wen man Experiment in der Schwerelosigkeit macht, dann ist das Erste was man machen muss...

TrollNo1 11. Jun 2019

NASA: Need another seven astronauts...

TrollNo1 11. Jun 2019

Stimmt, denn nachts weht kein Wind. Und Gezeiten beginnen erst bei Sonnenaufgang!

Mohrhuhn 09. Jun 2019

Irgendwie erschließt sich mir nicht, worauf sich die Preise beziehen. Auf das was vorher...


Folgen Sie uns
       


Pocketalk Übersetzer - Test

Mit dem Pocketalk können wir gesprochene Sätze in eine andere Sprache übersetzen lassen. Im Test funktioniert das gut, allerdings macht Pocketalk auch nicht viel mehr als gängige und kostenlose Übersetzungs-Apps.

Pocketalk Übersetzer - Test Video aufrufen
Akkutechnik: In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus
Akkutechnik
In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus

In unserer Artikelserie zu Akku-FAQs geht es diesmal um bessere Akkus, um mehr Akkus und um Akkus ohne seltene Rohstoffe. Den Wunderakku, der alles kann, den gibt es leider nicht. Mit Energiespeichern ohne Akku beschäftigen wir uns später in Teil 2 dieses Artikels.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos BASF baut Kathodenfabrik in Brandenburg
  2. Joint Venture Panasonic und Toyota bauen prismatische Zellen für E-Autos
  3. Elektromobilität EU-Kommission genehmigt europäisches Batterieprojekt

Elektroautos: Die elektrischste Tiefgarage Deutschlands
Elektroautos
Die elektrischste Tiefgarage Deutschlands

Was muss passieren, damit in zehn Jahren fast jeder in der Tiefgarage sein Elektroauto laden kann? Ein Pilotprojekt bei Stuttgart soll herausfinden, welcher Aufwand auf Netzbetreiber und Eigentümer und Mieter zukommen könnte.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Renault Elektro-Twingo soll nicht schnellladefähig sein
  2. Elektromobilität Umweltbonus gilt auch für Jahreswagen
  3. Renault City K-ZE Dacia plant City-Elektroauto

Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
Leistungsschutzrecht
Drei Wörter sollen ...

Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Überschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
  2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
  3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

    •  /