Raumfahrt: Nasa-Mondrover Viper soll 2023 starten

Die Nasa will ihre neue Mond-Mission mit einem fahrenden Roboter vorbereiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Künstlerische Darstellung von Viper auf dem Mond: Vorbereitungen für eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond
Künstlerische Darstellung von Viper auf dem Mond: Vorbereitungen für eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond (Bild: Nasa)

In wenigen Jahren will die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa) wieder Menschen auf dem Mond landen lassen. Zur Vorbereitung der Mission will die Nasa einen Rover auf den Mond schicken.

Stellenmarkt
  1. Junior IT Business Consultant (w/m/d)
    Banijay Germany GmbH, Köln-Mülheim
  2. Entwicklungsingenieur:in (m/w/d) - Fahrerassistenzsysteme / Autonomes Fahren
    IAV GmbH, Heimsheim
Detailsuche

Das Fahrzeug mit der Bezeichnung Viper werde Ende 2023 auf den Mond fliegen, hat die Nasa angekündigt. Es soll in der Nähe des lunaren Südpols landen und dort nach Eis und anderen Ressourcen auf und unter der Mondoberfläche suchen. Diese Daten sollen helfen, deren Fundstätten zu kartieren, damit die Menschen sie in Zukunft nutzen können.

Viper, eine Abkürzung für Volatiles Investigating Polar Exploration Rover (etwa: Rover für die Polarexploration, der nach flüchtigen Stoffen sucht), ist ein vierrädriges Fahrzeug, das etwa so groß ist wie ein Golfmobil. Der Rover ist Teil des Artemis-Programms und wird der erste Rover, den die Nasa auf den Mond bringt - nachdem sie bereits fünf erfolgreich auf dem Mars gelandet hat, zuletzt Perseverance im Februar dieses Jahres.

Viper soll in Mondkrater spähen

Viper soll unter anderem Mondkrater erkunden und ist deshalb mit speziellen Rädern mit und einer speziellen Aufhängung ausgestattet, die bereits ausgiebig getestet wurden. Mit einem leistungsstarken Scheinwerfer soll der Rover in die Krater leuchten.

Golem Akademie
  1. Microsoft 365 Security: virtueller Drei-Tage-Workshop
    29.06.-01.07.2022, Virtuell
  2. Microsoft 365 Administration: virtueller Drei-Tage-Workshop
    01.-03.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Viper wird mit mehreren wissenschaftlichen Instrumenten ausgerüstet, darunter ein Bohrhammer und verschiedene Spektrometer. Prototypen dieser Instrumente will die Nasa vorher auf dem Mond testen.

Mond: Eine Biografie

"Die von Viper erhaltenen Daten können unseren Wissenschaftlern dabei helfen, Fundorte und Konzentrationen von Eis auf dem Mond genau zu bestimmen, und uns bei der Bewertung der Umgebung und der potenziellen Ressourcen am lunaren Südpol in Vorbereitung auf die Artemis-Astronauten unterstützen", sagte Lori Glaze, Leiterin der Abteilung für Planetenforschung bei der Nasa. "Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie robotische Wissenschaftsmissionen und menschliche Erkundung Hand in Hand gehen, und warum beides notwendig ist, wenn wir eine langfristige Präsenz auf dem Mond vorbereiten."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Xiaomi Watch S1 Active im Test
Wenn sich beim Joggen der Schlafmodus meldet

Eine günstige Sportuhr mit gutem GPS-Modul - das wäre was! Leider hat die Watch S1 Active von Xiaomi zu viele Schwächen, um Spaß zu machen.
Von Peter Steinlechner

Xiaomi Watch S1 Active im Test: Wenn sich beim Joggen der Schlafmodus meldet
Artikel
  1. LTE-Patent: Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland
    LTE-Patent
    Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland

    Ford fehlen Mobilfunk-Patentlizenzen, weshalb das Landgericht München eine drastische Entscheidung gefällt hat. Autos droht sogar die Vernichtung.

  2. Strange New Worlds Folge 1 bis 3: Star Trek - The Latest Generation
    Strange New Worlds Folge 1 bis 3
    Star Trek - The Latest Generation

    Strange New Worlds kehrt zu episodenhaften Geschichten zurück und will damit Star-Trek-Fans alter Schule abholen. Das gelingt mit Bravour. Achtung, Spoiler!
    Eine Rezension von Oliver Nickel

  3. Flowcamper: Elektro-Wohnmobil Frieda Volt auf VW-Basis vorgestellt
    Flowcamper
    Elektro-Wohnmobil Frieda Volt auf VW-Basis vorgestellt

    Das elektrische Wohnmobil Frieda Volt basiert auf einem umgebauten Volkswagen T5 oder T6 und ist mit einem 72-kWh-Akku ausgerüstet.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer Predator X38S (UWQHD, 175 Hz OC) 1.499€ • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700X 268€ und PowerColor RX 6750 XT Red Devil 609€ und RX 6900 XT Red Devil Ultimate 949€) • Alternate (u. a. Cooler Master Caliber R1 159,89€) • SanDisk Portable SSD 1 TB 81€ • Motorola Moto G60s 149€ [Werbung]
    •  /