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Mondrover Andy (Konzept): links die Erde, rechts das All
Mondrover Andy (Konzept): links die Erde, rechts das All (Bild: CMU/Astrobotic)

Raumfahrt: Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift

Mondrover Andy (Konzept): links die Erde, rechts das All
Mondrover Andy (Konzept): links die Erde, rechts das All (Bild: CMU/Astrobotic)

Mit dem Oculus Rift und dem Roboterfahrzeug Andy den Mond erkunden - das ist das Ziel von US-Wissenschaftlern: Der Nutzer soll die VR-Brille aufsetzen und die Mondoberfläche betrachten können, als sei er vor Ort.

Telepräsenzroboter sollen als Vertreter fungieren: Im Büro können sie einen auswärtigen Mitarbeiter repräsentieren, Ärzte können mit einem entfernten Patienten sprechen. Künftig sollen Besitzer einer Virtual-Reality-Brille (VR) auf diese Weise den Mond erkunden können. Möglich machen soll das der Telepräsenzroboter Andy.

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Andy ist ein kleines Roboterfahrzeug, das von Forschern der Carnegie-Mellon-Universität (CMU) in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania zusammen mit dem US-Unternehmen Astrobotic entwickelt wird. Astrobotic ist eine Ausgründung der CMU.

Benannt nach Gründer der Universität

Der Rover, der nach dem Universitätsgründer Andrew Carnegie benannt ist, ist etwa 1,4 x 1,4 Meter groß und etwa 1,7 Meter hoch. Er wird von einem Solarmodul mit Strom versorgt und verfügt über eine Stereokamera, mit deren Hilfe er auf dem Mond navigieren soll.

Die Steuerung erfolgt über das Oculus Rift: Ein Nutzer auf der Erde setzt das VR-Headset auf, und die Bewegungen seines Kopfes werden auf die Stereokamera des Rovers übertragen. Die Idee sei, jedem auf der Erde die Möglichkeit zu geben, den Mond mit den Augen eines Roboters zu erkunden, erzählt Projektleiter Daniel Shafrir der BBC.

Milliarden Jahre alte Steine und Krater

"Man stelle sich das Gefühl vor, sich umzuschauen und Milliarden Jahre alte Steine und Krater zu sehen", schwärmt Shafrir. "Drehst du den Kopf nach rechts, schaust du in die dunklen Weiten des Alls. Nach links schaust du zur Heimat, der Erde."

Andy soll Ende kommenden Jahres zum Mond fliegen. Eine Falcon-9-Trägerrakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX soll ihn mit ins All nehmen. Dann wird ein Landefahrzeug den Rover zum Mond bringen und dort absetzen.

Dabei will es Shafrir aber nicht belassen: Sein Ziel sei es, Hunderte solcher Rover auf den Mond zu bringen. "Ein Oculus Rift in jedem Klassenzimmer ermöglicht es den Schülern, das zu erleben, was bisher nur zwölf Menschen vorbehalten war."

Teilnahme am Lunar X-Prize

Astrobotic und die CMU treten mit Andy beim Google Lunar X-Prize an. Ziel des Wettbewerbs, den Google und die X-Prize-Foundation ausgeschrieben haben, ist, einen Rover zum Mond zu bringen und dort weich landen zu lassen. Das Roboterfahrzeug soll sich mindestens 500 Meter von seinem Landeplatz wegbewegen und Bilder, Videos und Daten zur Erde senden.

Astrobotic hat zudem für die US-Weltraumbehörde Nasa einen Mondrover entwickelt. Polaris soll auf dem Mond nach Rohstoffen und nach Wasser in gefrorener Form suchen.


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goldeneyeonline 24. Okt 2014

Genau die Frage hab ich mir auch gestellt... es steht ja relativ eindeutig drin: "Die...

DjNDB 23. Okt 2014

Das ist in der Form sowieso blödsinnig bei der Latenz von > 2 Sekunden.

javaskin 23. Okt 2014

Wie wollen die das Problem den bessert lösen?

Chronos 23. Okt 2014

Weiß da jemand wie der aktuelle Stand ist und ob es bis nächstes Jahr machbar bleibt?



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