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Raumsegler Lightsail: Das Segel soll von der Erde aus zu sehen sein.
Raumsegler Lightsail: Das Segel soll von der Erde aus zu sehen sein. (Bild: Planetary Society)

Die Japaner sind Vorreiter

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Vor zehn Jahren hat die Planetary Society schon einmal einen Test mit einem Satelliten mit Sonnensegel durchgeführt: Cosmos 1 sollte von einer russischen Volna-Rakete ins All transportiert werden. Gestartet war die Volna von einem russischen U-Boot aus. Jedoch fiel das Triebwerk der Rakete aus und sie stürzte mit ihrer Nutzlast ins Meer.

Der erste Raumsegler war daher die japanische Raumsonde Ikaros, die 2010 in Richtung Venus startete. Sie entfaltete ihr 173 Quadratmeter großes Sonnensegel und segelt seither durch das Sonnensystem. Die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) schoss Anfang 2011 das Raumschiff Nanosail-D ins All. Die Sonde hatte ein Sonnensegel mit eine Fläche von 9,30 Quadratmetern. Es verglühte im September 2011 in der Erdatmosphäre.

Nasa stoppt Raumsegler

Die Nasa wollte in diesem Monat den Raumsegler Sunjammer ins All schießen, der ein 1.200 Quadratmeter großes Segel haben sollte. Sein Ziel wäre der Lagrange-Punkt L1 gewesen. Allerdings wurde das Projekt im Oktober 2014 abgesagt. Sunjammer hätte die Asche des 1991 verstorbenen Filmemachers Gene Roddenberry, dem Erfinder der Star-Trek-Filmreihe, und dessen 2008 verstorbener Frau Majel Barrett Roddenberry mit ins Weltall nehmen sollen.

Jetzt plant die US-Raumfahrtbehörde zwei Raumschiffe mit Sonnensegel, Nea Scout und Lunar Flashlight. Sie sollen 2018 Teil der Nutzlast beim Erstflug der Trägerrakete Space Launch System (SLS) sein. Beide Raumsonden sind Cubesat-6. Ihre Segel sollen doppelt so groß sein wie das von Lightsail.

Segel soll den Mond beleuchten

Ziel des Fluges ist der Mond: Lunar Flashlight soll um den Mond kreisen. Er soll mit seinem Sonnensegel Mondkrater beleuchten, deren Grund sonst ständig in Dunkelheit liegt. Nea Scout hingegen soll weiterfliegen zu einem erdnahen Asteroiden. Die Planetary Society will die Ergebnisse ihrer Mission in diesem Jahr an die Nasa weiterleiten. Sie sollen der US-Raumfahrtbehörde bei der Vorbereitung ihrer Mission nutzen.

Die Planetary Society ist eine gemeinnützige US-Organisation, die sich für die Erforschung des Sonnensystems einsetzt. Sie finanziert das Projekt vollständig privat.

 Raumfahrt: Lightsail segelt mit dem Sonnenwind um die Erde

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__destruct() 28. Jan 2015

Ich weiß, dass du "höchstens" geschrieben hast, aber trotzdem eine kleine Anmerkung...

Komischer_Phreak 28. Jan 2015

Nope, hast Du nicht. Licht bewegt sich im Vakuum immer mit Lichtgeschwindigkeit...

Komischer_Phreak 28. Jan 2015

Natürlich geht das. Mit einem Lichtschiff könnte man nicht nur die äußeren, sondern auch...

MickeyKay 28. Jan 2015

Ich dachte da eher an eine Star-Trek-DS9-Folge, in der Sisko und sein Sohn eigenhändig...

flurreh 28. Jan 2015

Ist ja auch schon ein ziemlich altes Konzept eigentlich. Nur in der Realität haperts noch...



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