Raumfahrt: Japanische Rakete nach dem Start zerstört

Nachdem die Kontrolle über die Epsilon-Rakete verlorenging, wurde sie gesprengt. Es war der erste Fehlstart einer Epsilon.

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Start der Epsilon-Rakete: Signal zur Selbstzerstörung
Start der Epsilon-Rakete: Signal zur Selbstzerstörung (Bild: Jaxa/Screenshot: Golem.de)

Das verflixte sechste Mal: Die japanische Trägerrakete Epsilon ist nach dem Start zerstört worden. Es war der erste Fehlstart dieser Rakete.

Die Epsilon war am 12. Oktober um 2:50 Uhr unserer Zeit vom Uchinoura Space Center an der Südspitze der drittgrößten Hauptinsel Kyushu aus gestartet. Mutmaßlich bei der Abtrennung der dritten Stufe kam zu einem Problem.

Die Rakete sei daraufhin außer Kontrolle geraten und die Flugbahn sei unsicher geworden, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Jiji unter Berufung auf die japanische Raumfahrtagentur Jaxa. Daraufhin habe die Bodenkontrolle das Signal zur Selbstzerstörung gegeben.

Epsilon sollte acht Satelliten in den Orbit bringen. Darunter war Raise-3, ein Satellit der Jaxa, mit mehreren Plattformen zur Demonstration von innovativer Raumfahrttechnologie, der in eine Umlaufbahn in 560 Kilometern Höhe gebracht werden sollte.

Epsilon ist die kleine dreistufige Trägerrakete der Jaxa, die mit der Minotaur-Serie von Northrop Grumman (g+) vergleichbar ist. Der erste Flug einer Epsilon fand 2013 statt. Der aktuelle war der sechste Start und der erste, der nicht erfolgreich war.

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