Abo
  • Services:

Raumfahrt: ISS-Besatzung betritt Aufblasmodul

Erst einmal die Luft prüfen: Astronaut Jeff Willis und Kosmonaut Oleg Skripotschka haben die Luke des neuen Moduls der ISS geöffnet und einige Proben und Daten gesammelt. Das Aufblasmodul hat den Transport ins All offensichtlich unbeschadet überstanden.

Artikel veröffentlicht am ,
Astronaut im Beam-Modul: kein Kondenswasser
Astronaut im Beam-Modul: kein Kondenswasser (Bild: Nasa)

Makellos, aber kalt: Die Besatzung der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) hat das Bigelow Expandable Activity Module (Beam) betreten. Beam ist ein aufblasbares Modul, das seit Mitte April an der ISS angedockt ist.

  • US-Astronaut Jeff Williams im Modul Beam (Bild: Nasa)
  • Das Aufblasmodul erweitert die Ruamstation zeitweise. (Bild: Nasa)
US-Astronaut Jeff Williams im Modul Beam (Bild: Nasa)
Stellenmarkt
  1. TUI Business Services GmbH, Hannover
  2. Hays AG, Raum Frankfurt am Main

US-Astronaut Jeff Williams und sein russischer Kollege, ISS-Bordingenieur Oleg Skripotschka, öffneten am Montag zunächst die Luke des neuen Moduls und nahmen eine Luftprobe. Anschließend hätten sie die Daten der Sensoren des Moduls ausgelesen, teilte die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa) mit.

Es gab Probleme beim Aufblasen

Die Sensoren hatten das Aufblasen des Moduls vor gut einer Woche überwacht, das allerdings erst im zweiten Anlauf funktionierte. Der erste Versuch wurde abgebrochen, nachdem sich das Modul zwar im Umfang, nicht aber in der Länge ausgedehnt hatte.

  • US-Astronaut Jeff Williams im Modul Beam (Bild: Nasa)
  • Das Aufblasmodul erweitert die Ruamstation zeitweise. (Bild: Nasa)
US-Astronaut Jeff Williams im Modul Beam (Bild: Nasa)

Das Modul habe "makellos" ausgesehen, sagte Williams. Drinnen sei es kalt gewesen, aber er habe keine Anzeichen von Kondenswasser an den Wänden entdeckt. Am Dienstag und Mittwoch will die ISS-Besatzung weitere Sensoren sowie andere Ausrüstung in das neue Modul bringen.

Beam spart Platz

Beam ist ein aufblasbares Modul, das vom US-Raumfahrtunternehmen Bigelow Aerospace (BA) entwickelt wurde. Es kann relativ kompakt verpackt werden, um beim Transport Platz zu sparen. Zudem ist die Größe eines solchen Moduls nicht durch die Größe des Transportmittels vorgegeben.

Beam ist Anfang April 2016 mit der Raumfähre Dragon zur ISS geflogen. Es soll zwei Jahre lang an der ISS angedockt bleiben. Es wird aber nicht dauerhaft bewohnt. Die ISS-Besatzung wird die Luke jedes Mal, wenn sie Beam verlässt, wieder verschließen. Nach dem Ende des Tests wird es abgedockt und beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 89,99€
  2. 59,90€
  3. 104,85€ + Versand

SoniX 08. Jun 2016

Danke! :-)

mnementh 08. Jun 2016

Wie, Menschen sollen nicht dort vor Ort sein, aber per VR-Headset die Roboter steuern...

TC 07. Jun 2016

aber in seeehr langsamer Slowmotion ;)


Folgen Sie uns
       


iPad 2018 - Test

Das neue iPad hat vertraute Funktionen, die es teilweise zu diesem Preis aber noch nicht gegeben hat. Wir haben uns Apples neues Tablet im Test angeschaut.

iPad 2018 - Test Video aufrufen
Google I/O 2018: Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler
Google I/O 2018
Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler

Google I/O 2018 Die Google I/O präsentiert sich erneut als Messe für Entwickler und weniger für konventionelle Nutzer. Die Änderungen bei Maps, Google Lens oder News sind zwar nett, spannend wird es aber mit Linux-Apps auf Chromebooks.
Eine Analyse von Tobias Költzsch, Ingo Pakalski und Sebastian Grüner

  1. Google Android P trennt stärker zwischen Privat und Arbeit
  2. Smartwatch Zweite Vorschau von Wear OS bringt neuen Akkusparmodus
  3. Augmented Reality Google unterstützt mit ARCore künftig auch iOS

Recycling: Die Plastikwaschmaschine
Recycling
Die Plastikwaschmaschine

Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
Ein Bericht von Daniel Hautmann


    Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
    Kryptographie
    Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

    Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
    Von Hanno Böck


        •  /