Raumfahrt: Esa beteiligt sich am neuen US-Mondprogramm

Esa und Nasa haben vereinbart, dass die Europäer Komponenten für das Artemis-Programm liefern. Ob sie auch mit zum Mond fliegen, ist unklar.

Artikel veröffentlicht am ,
Künstlerische Darstellung der Raumstation Gateway: Ausblick wie auf der ISS
Künstlerische Darstellung der Raumstation Gateway: Ausblick wie auf der ISS (Bild: Esa)

Gemeinsam zum Mond: Die Europäische Raumfahrtagentur European Space Agency (Esa) wird sich am neuen US-Mondprogramm Artemis beteiligen. Die Esa wird Komponenten für das Programm liefern. Es sollen aber auch europäische Astronauten auf den Mond fliegen.

Stellenmarkt
  1. Delphi Entwickler (m/w/d)
    medavis GmbH, Karlsruhe
  2. Hardware-Konstrukteur (m/w/d) Elektrotechnik
    Hauni Maschinenbau GmbH, Hamburg,Bergedorf
Detailsuche

Esa-Chef Jan Wörner hat eine entsprechende Vereinbarung mit Jim Bridenstine, Chef der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa), getroffen. Danach werden europäische Unternehmen Teile für die künftige Raumstation Gateway liefern. Diese Station wird eine Zwischenstation für Expeditionen zum Mond und andere Missionen im Sonnensystem. Auch Japan will sich daran beteiligen.

Europa sorgt für den Ausblick auf den Mond

In Europa sollen Systeme für die Kommunikation und das Betanken gefertigt werden sowie ein Fenster, vergleichbar der Cupola in der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS). Die Esa liefert auch zwei Servicemodule für das Raumfahrzeug Orion. Diese werden bei Airbus in Bremen montiert.

Die Esa wird aber nicht nur Material für die Station liefern. Auch die Besatzung soll aus Europa kommen. Ob europäische Astronauten auch weiter zum Mond fliegen werden, geht aus der Esa-Mitteilung nicht hervor.

Golem Karrierewelt
  1. Kubernetes – das Container Orchestration Framework: virtueller Vier-Tage-Workshop
    11.-14.07.2022, Virtuell
  2. Linux-Systemadministration Grundlagen: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    14.-18.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Absichtserklärung sei ein wichtiger Schritt für Europa, sagte Wörner: "Sie bestätigt, dass wir uns nicht nur in Bezug auf Ausrüstung und Technologie, sondern auch mit unseren Menschen zum Mond begeben." Europäische Unternehmen lieferten wichtige Komponenten unter anderem für die Unterbringung der Besatzung und die Telekommunikation. "Darüber hinaus werden europäische Astronauten zum Gateway fliegen, um zum ersten Mal im tiefen Weltraum zu leben und zu arbeiten."

Die US-Regierung hat im vergangenen Jahr bestimmt, dass 2024 Astronauten auf den Mond fliegen. Die Nasa hatte ursprünglich eine Rückkehr zum Mond für das Jahr 2028 geplant.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


xUser 29. Okt 2020

Für dich ist auch 2+2=5, oder?

thinksimple 28. Okt 2020

Ne. Nachher spionieten wir da aus was die aufm Mond so abbauen. Helium3 und so. Und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
"Macht mich einfach wahnsinnig"
Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat vor einem Jahr ein Elektroauto bei VW bestellt. Und seitdem nichts mehr davon gehört.

Macht mich einfach wahnsinnig: Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW
Artikel
  1. Nancy Faeser: Der wandelnde Fallrückzieher
    Nancy Faeser
    Der wandelnde Fallrückzieher

    Angeblich ist Nancy Faeser Bundesinnenministerin geworden, um sich für den hessischen Landtagswahlkampf zu profilieren. Das merkt man leider.
    Ein IMHO von Friedhelm Greis

  2. Unikate: Deutsche Post verkauft eine Milliarde Matrixcode-Briefmarken
    Unikate
    Deutsche Post verkauft eine Milliarde Matrixcode-Briefmarken

    Die Deutsche Post begann im Februar 2021, Briefmarken mit Matrixcode zu verkaufen. Nun wurden bereits eine Milliarde Stück verkauft.

  3. Agile Softwareentwicklung: Einfach mal so drauflos programmiert?
    Agile Softwareentwicklung
    Einfach mal so drauflos programmiert?

    Ohne Scrum wäre das nicht passiert, heißt es oft, wenn etwas schiefgeht. Dabei ist es umgekehrt: Ohne agiles Arbeiten geht es nicht mehr. Doch es gibt drei fundamentale Missverständnisse.
    Von Frank Heckel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Xbox Series X bestellbar • Samsung schenkt 19% MwSt. • MindStar (u. a. AMD Ryzen 9 5950X 488€) • Cyber Week: Jetzt alle Deals freigeschaltet • LG OLED TV 77" 62% günstiger: 1.749€ • Bis zu 35% auf MSI • Alternate (u. a. AKRacing Core EX SE Gaming-Stuhl 169€) [Werbung]
    •  /