Viasat ist auf Falcon Heavy angewiesen
Viasat zog den Start mit einer Falcon Heavy ohne jede Wiederverwendung vor, um den Satelliten schneller in Betrieb nehmen und Umsatz generieren zu können, obwohl selbst eine Falcon 9 Satelliten mit mehr als 8 Tonnen Startgewicht in den normalen Transferorbit bringen kann. Der Start des zweiten von drei Viasat-3-Satelliten war zuletzt für September 2023 an Bord einer Atlas V 551 geplant, die aber nur 3850 kg im geostationären Orbit absetzen kann. Der Satellit wird also in einem niedrigeren Orbit ausgesetzt und muss den Rest selbst kompensieren.
Für den Start des dritten Satelliten sucht Viasat eine Alternative. Vorgesehen war zunächst eine Ariane 6, die aber nicht verfügbar ist – genauso wenig wie eine weitere Atlas V, die nicht mehr hergestellt wird, oder eine Vulcan, deren Triebwerke und Oberstufentanks Probleme machen. Die New Glenn ist ebenso nicht fertig und die japanische H3 versagte beim Erstflug. Derzeit hat damit keine Rakete außer der Falcon Heavy die nötige Leistung zum Start der Satelliten. Diese Monopolstellung wird wohl zu höheren Preisen führen.
Bevor die nächsten Viasat-3-Satelliten gestartet werden können, muss nun die Ursache der Fehlfunktion geklärt und ausgeräumt werden. In jedem Fall ist es ein schwerer Rückschlag für die ambitionierten Ziele der Firma, die erst vor zwei Jahren mit Inmarsat fusionierte und in Konkurrenz mit Satellitenkonstellationen wie Starlink, Oneweb und Kuiper steht. Der Börsenkurs von Viasat sank von 39,60 Euro vor der Bekanntmachung auf aktuell nur noch 27 Euro.
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| Raumfahrt: Erster Terabit-Satellit hat Probleme mit der Antenne |
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Vor dem Einfangen muss man natürlich hinfliegen (und am Ziel auch den selben Orbit und...
Das war ja eben die Frage. Also hätte der Kasten eine Leistung von 25KW, die er aber...
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