Raumfahrt: Elon Musk sieht 70-Prozent-Chance für Marsumzug
Wird Elon Musk sein Leben auf der Erde beenden? Voraussichtlich nicht, sagt er in einem Interview. Die Chance, dass er auf den Nachbarplaneten umziehen werde, sei ziemlich hoch. Ob er auch zurückkehren wird, ist weniger sicher.
Es habe in letzter Zeit einige wichtige Fortschritte in der Raumfahrttechnik gegeben, sagte der Chef des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX in der Dokumentation Axios(öffnet im neuen Fenster) , die auf dem US-Bezahlsender HBO läuft. Diese sollten es ermöglichen, dass er noch zu seinen Lebzeiten – Musk ist 47 Jahre alt – die Reise antreten könne. Die Chance bezifferte er auf 70 Prozent.
Ob der Mars das Refugium für Reiche werde, die sich den Flug leisten könnten, wollten die Interviewer wissen. Das verneinte Musk. Die Bedingungen auf dem Planeten seien unwirtlich. Die Bewohner müssten eine Basis errichten und ihr Überleben unter den widrigen Bedingungen sichern.
Das wird nach Musks Ansicht nach aber kein Ausflug, sondern eher eine Reise ohne Wiederkehr. Er verglich eine Mars-Expedition mit der Antarktis-Expedition des britischen Polarforschers Ernest Shackleton(öffnet im neuen Fenster) . Diese wäre Anfang des 20. Jahrhunderts beinahe gescheitert. Eine Rückkehr zur Erde sei möglich, sagte Musk, aber keineswegs garantiert.
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Musk liebäugelt schon seit längerem mit einer bemannten Marsexpedition – und möglicherweise auch noch darüber hinaus . Ein Raumschiff für diesen Zweck, das Starship, ist bereits in Entwicklung . Dass er auf dem Mars sterben wolle, hat er schon früher betont – mit einer Einschränkung: nicht bei der Landung.
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