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Raumfahrt: DLR-Roboter Mascot landet auf dem Asteroid Ryugu

Das DLR ist wieder gelandet: Der Roboter Mascot wurde von der japanischen Raumsonde Hayabusa 2 auf dem Asteroiden Ryugu abgesetzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Mascot bei der Landung (künstlerische Darstellung): mit einer Hoppelbewegung über den Asteroiden
Mascot bei der Landung (künstlerische Darstellung): mit einer Hoppelbewegung über den Asteroiden (Bild: DLR/CC-BY 3.0)

Der Roboter ist gelandet: Der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelte Lander Mascot hat am 3. Oktober 2018 auf dem Asteroiden Ryugu aufgesetzt. Der Asteroid ist mit etwa einem Kilometer Durchmesser mutmaßlich der bisher kleinste Himmelskörper, auf dem ein Landefahrzeug abgesetzt wurde.

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Mascot - eine Abkürzung für Mobile Asteroid Surface Scout ist 30 x 28 x 20 cm groß und wiegt 9 kg. Der Roboter ist mit vier wissenschaftlichen Instrumenten ausgestattet - einer Weitwinkelkamera, einem Radiometer, einem Magnetometer und einem Spektrometer -, mit denen er den Asteroiden untersucht und Proben nimmt.

Mascot ist mit der japanischen Raumsonde Hayabusa 2 - auf Deutsch Falke - zu dem 326 Millionen Kilometer entfernten Asteroiden (162173) Ryugu gereist. Die Sonde hatte ihn in einer Höhe von 51 Metern über dem Asteroiden ausgeklinkt. Mascot fiel dann im freien Fall auf dessen Oberfläche zu. Dabei war der Lander langsamer als ein Fußgänger auf der Erde. Das erste Bild sendete Mascot noch im Fall zur Erde.

Die Sonde und das Landefahrzeug waren am 3. Dezember 2014 vom Tanegashima Space Center auf der gleichnamigen Insel im Süden Japans aus gestartet. Im Juni dieses Jahres erreichte die Sonde ihr Ziel.

Ziel der Mission ist es, Proben auf Ryugu zu nehmen. Dafür wird Hayabusa ein Geschoss, einen sogenannten Impaktor, abfeuern, der die Oberfläche aufreißt und darunterliegendes Material freilegt. Die Sonde wird die Proben einsammeln und anschließend zur Erde zurückbringen. Sie soll im Dezember 2020 wieder zurück sein.

Mascot ist das zweite Raumfahrzeug, das das DLR innerhalb weniger Jahre auf einen fremden Himmelkörper bringt: 2014 landete Philae auf dem Kometen 67P Tschurjumow-Gerassimenko.

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Ach 04. Okt 2018

"Landemanöver" ist gut :]. Ist ja nur ein Ausklinken. Dann plumst er auf die Oberfläche...


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