• IT-Karriere:
  • Services:

Raumfahrt: Die Nasa macht ihren Mars-Hubschrauber startklar

Der Rover Perseverance hat Ingenuity laut Nasa auf dem Mars abgestellt. In wenigen Tagen soll der Mini-Hubschrauber erstmals abheben.

Artikel veröffentlicht am ,
Künstlerische Darstellung von Ingenuity und Perseverance auf dem Mars: 10 Sekunden schweben in drei Metern Höhe
Künstlerische Darstellung von Ingenuity und Perseverance auf dem Mars: 10 Sekunden schweben in drei Metern Höhe (Bild: Nasa/JPL-Caltech)

Bald wird auf dem Mars geflogen: Der Rover Perseverance hat das Fluggerät Ingenuity auf der Marsoberfläche abgesetzt. In wenigen Tagen soll Ingenuity erstmals starten.

Stellenmarkt
  1. PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG, Mannheim
  2. Hughes Network Systems GmbH, Griesheim

"Landung des Mars-Helikopters bestätigt!", twitterte die US-Raumfahrtbehörde Nasa. Nach einem 471 Millionen Kilometer langen Flug an Bord des Rovers habe Ingenuity die letzte Etappe auf seiner Reise zum Mars absolviert, einen "finalen Fall von 4 Zoll (10 cm) aus dem Bauch des Rovers auf die Oberfläche des Mars".

Ingenuity betreibt Luftaufklärung

Ingenuity ist ein 1,8 Kilogramm schwerer Mini-Hubschrauber, der von einem Doppelrotor angetrieben wird. Er ist zusammen mit dem Rover Perseverance am 18. Februar 2021 gelandet und das erste Fluggerät, das Menschen auf den Mars bringen. Ingenuity ist mit einer Kamera ausgestattet. Damit will die Nasa erstmals den Mars aus der Luft erkunden.

Wie auf einem von der Nasa veröffentlichten Foto zu sehen ist, steht Ingenuity jetzt auf dem Marsboden. Der Rover Perseverance hat sich einige Meter entfernt. Die nächste Herausforderung für Ingenuity sei, die Nacht zu überstehen, teilte die Nasa mit.

Zuvor hing der Hubschrauber an der Energieversorgung des Rovers. Jetzt muss er sich selbst mit Strom und Wärme versorgen. Seine Systeme brauchen eine Temperatur von etwa 7 Grad Celsius. Nachts sinkt die Temperatur auf dem Mars bis auf minus 90 Grad Celsius.

Fliegen auf dem Mars ist schwierig, da die Bedingungen sich stark von denen auf der Erde unterscheiden. Die Dichte der Marsatmosphäre hat nur etwa ein Prozent der Dichte der Erdatmosphäre. Die Schwerkraft ist deutlich geringer, sie entspricht nur etwa einem Drittel der irdischen. Für die Tests des Ingenuity hatte die Nasa die Bedingungen auf dem Mars aufwendig simuliert.

Der erste Start für Ingenuity soll frühestens am 11. April stattfinden. Dabei soll der Hubschrauber etwa 3 Meter hoch aufsteigen und etwa 10 Sekunden lang schweben. Anschließend plant die Nasa bis zu vier weitere Flüge. Diese sollen bis zu 90 Sekunden dauern. Dabei soll sich Ingenuity bis zu 50 Meter vom Rover entfernen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Sniper Ghost Warrior 3 - Season Pass Edition für 4,99€, Sherlock Holmes: The Devil's...
  2. 17,99€

Folgen Sie uns
       


Der Konsolen-PC - Fazit

Seit es AMDs RDNA-2-Grafikkarten gibt, kann eine Next-Gen-Konsole leicht nachgebaut werden. Wir schauen, was es dazu braucht und ob der Konsolen-PC etwas taugt.

Der Konsolen-PC - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /