Raumfahrt: Die ISS bekommt neue Parkplätze

Harte Arbeit für zwei Astronauten: In einem mehrstündigen Außeneinsatz haben sie einen neuen Docking-Adapter an die ISS angebaut. Er ist für die Raumfähren von Boeing und SpaceX gedacht.

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Astronautin Kate Rubins bei der Montage des IDA: sechs Stunden Außeneinsatz
Astronautin Kate Rubins bei der Montage des IDA: sechs Stunden Außeneinsatz (Bild: Nasa TV)

Mehr Andockstellen an der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS): Die Astronauten Jeff Williams und Kate Rubins haben einen neuen Adapter an die ISS montiert. Es ist der erste von zwei neuen International Docking Adaptern (IDA) für die Station. Daran sollen künftig die Raumschiffe von US-Unternehmen festmachen.

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Die Raumfähre Dragon von Space Exploration Technologies (SpaceX) hatte den IDA kürzlich zur ISS transportiert. Für die Montage arbeiteten Williams und Rubins knapp sechs Stunden außerhalb der ISS.

SpaceX und Boeing sollen am IDA andocken

Die beiden IDA sind für die Raumfähren von SpaceX und Boeing gedacht, die künftig Astronauten zur ISS bringen sollen. Seit die Spaceshuttles 2011 außer Dienst gestellt wurden, transportiert nur noch die russische Raumfähre Sojus die Besatzung zur ISS.

2011 hatte die US-Raumfahrtbehörde Nasa deshalb private US-Raumfahrtunternehmen mit Versorgungsflügen zur ISS beauftragt. Die Nasa wolle, dass "US-Astronauten in Raumfahrzeugen, die in Amerika gebaut wurden", ins All flögen und dass die Regierung diese Aufgabe nicht mehr anderen Staaten überlasse, sagte Nasa-Direktor Charles Bolden damals.

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SpaceX wird erstmals 2017 Astronauten zur ISS bringen. Der erste bemannte Flug von Boeing wird voraussichtlich ein Jahr später starten.

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