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Raumfahrt: Die Internationale Raumstation verliert wieder Luft

Die Crew der ISS muss das Wochenende in beengten Verhältnissen verbringen. So soll ein kleines Leck in der Raumstation lokalisiert werden.

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Das Swesda-Modul mit angedocktem Sojus-Raumschiff während des Aufbaus der ISS im Jahr 2000.
Das Swesda-Modul mit angedocktem Sojus-Raumschiff während des Aufbaus der ISS im Jahr 2000. (Bild: Nasa)

Die Internationale Raumstation ISS hat ein neues Leck. Wie die amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte, wurde die Crew der aktuellen Expedition 63 angewiesen, sich von Freitag bis Montag im russischen Swesda-Modul aufzuhalten. Die anderen Module werden abgeschottet, um das Leck zu orten.

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Dass es ein kleines Leck auf der ISS gibt, war bereits seit Oktober 2019 bekannt. Jedoch soll sich die Leckrate in den vergangenen Tagen deutlich erhöht haben. Der Aufenthalt auf der Raumstation ist nach Angaben der Nasa zwar nicht gefährdet, dennoch ist die Lokalisierung des Lecks nun wichtig genug geworden, um den Stationsalltag zu unterbrechen.

Die einzelnen Stationsmodule zu isolieren und Druckverluste zu beobachten, ist die schnellste und effektivste Methode, einen Anhaltspunkt zum Ort des Lecks zu finden. Sobald der Ort eingegrenzt ist, kann mit der Suche begonnen werden. Dafür stehen den Astronauten Instrumente wie Ultraschallmikrofone zur Verfügung, um Geräusche von entweichender Luft hörbar zu machen.

Lecks in Raumstationen sind nichts Neues

Bereits 2018 gab es eine undichte Stelle auf der ISS, das auf diese Weise auf eines der angedockten Sojus-Raumschiffe zurückgeführt werden konnte. Bei genauerer Untersuchung fand der deutsche Astronaut Alexander Gerst ein Loch, das bei der Herstellung der Kapsel wohl versehentlich an der falschen Stelle durch die Außenhülle des Raumschiffs gebohrt und nicht fachgerecht verschlossen wurde.

Das Swesda-Modul war das dritte Modul der ISS und ist als dauerhaftes Wohnquartier für zwei Crewmitglieder ausgelegt. Es hat ein bewohnbares Innenvolumen von 47 Kubikmetern. Vom Swesda-Modul aus besteht dann immer noch Zugang zum 10 Kubikmeter großen Poisk-Forschungsmodul und einem ebenso großen Sojus-Raumschiff mit eigenem Wohnmodul, die als Rückzugsorte zur Verfügung stehen.

Die Verhältnisse sind etwas beengt im Vergleich zum bewohnbaren Volumen der ISS von 388 Kubikmetern. Allerdings dauerte der Flug zur ISS an Bord der Sojus-Raumschiffe bis zur Umstellung auf moderne Navigationscomputer regelmäßig zwei ganze Tage. Im Vergleich dazu ist der Wochenendaufenthalt in Swesda und Poisk immer noch fast luxuriös.

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garthako 21. Aug 2020 / Themenstart

Ich würde erstmal den Computer anweisen, ein Eindämmungsfeld um den Warpreaktor... ach...

EWCH 21. Aug 2020 / Themenstart

der Bau der ISS war auch deswegen so teuer weil dazu Space Shuttles genutzt wurden. Jetzt...

Kleba 21. Aug 2020 / Themenstart

Und wenn du einen Link in den Text einbauen willst (wie diesen hier), dann machst du...

windbeutel 21. Aug 2020 / Themenstart

Wow, hätte gar nicht gedacht, dass das Ding so geräumig ist. (Wobei auf der DLR-Homepage...

Michael H. 21. Aug 2020 / Themenstart

Natürlich ;) wie so vieles in der theoretischen Physik. Ebenso ein Elefant in nem...

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