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Die Electron-Rakete startete diesen Satelliten.
Die Electron-Rakete startete diesen Satelliten. (Bild: Rocketlab)

Raumfahrt: Die Diskokugel im Weltraum

Die Electron-Rakete startete diesen Satelliten.
Die Electron-Rakete startete diesen Satelliten. (Bild: Rocketlab)

Die Electron-Rakete von Rocket Lab hat bei ihrem ersten erfolgreichen Start neben einer nicht angekündigten dritten Raketenstufe auch einen geheimen Satelliten an Bord gehabt.

Auf ihrem ersten erfolgreichen Flug am vergangenen Wochenende hatte die Electron-Rakete des Raumfahrtunternehmens Rocket Lab eine Nutzlast an Bord, von der die Firma niemandem erzählt hat. Der Humanity Star ist ein Satellit mit einem Meter Durchmesser, der die Form und Funktionsweise einer Diskokugel halt. Reflektierende Panele aus Kohlefaser sollen den Satelliten von der Erde aus sichtbar machen, wenn er das Sonnenlicht reflektiert. Er wird für etwa neun Monate im Orbit bleiben, bevor er wieder in die Erdatmosphäre eintaucht.

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In einem Interview mit Ars Technica sagte Rocket-Lab-Chef Peter Beck: "Die Idee hinter dem Programm [Humanity Star - dt. Menschheitsstern] ist, dass die Menschen den Stern anschauen sollen, aber auch über den Stern hinaus ins Universum sehen. Sie sollen über die Tatsache nachdenken, dass wir eine Spezies auf einem Planeten sind. Das ist nicht wirklich Teil des Rocket-Lab-Programms, es ist eher ein persönliches Programm. Es ist sicherlich konsistent mit unserem Ziel, den Weltraum zu demokratisieren."

Der Anblick des Satelliten wird weitgehend dem der Iridium-Flares entsprechen. Wenn die reflektierenden Panele der Kugel das Sonnenlicht auf die Erde reflektieren, wird der Satellit kurzfristig heller als alle Sterne und Planeten am Himmel sein. Anders als bei den Iridiumsatelliten wird diese Erscheinung aber nicht ganz so genau berechenbar sein. Wo sich der Satellit aufhält, soll künftig auf der Homepage des Projekts live verfolgt werden können.

Rocket Lab hatte eine dritte Stufe in der Rakete versteckt

Der Satellit war aber nicht der einzige geheime Teil der Mission. Wie das Technologiemagazin Popular Mechanics berichtet, hatte die Rakete unter der Nutzlastverkleidung eine bisher geheim gehaltene dritte Raketenstufe. Sie hob den niedrigsten Punkt des Orbits der Satelliten von 300 auf 500 km Höhe an und brachte sie somit in einen kreisförmigen Orbit. Da die zweite Stufe nur einmal starten kann, ist diese dritte Stufe nötig, um flexibel solche Orbits anfliegen zu können.

Die dritte Stufe wird von einem einfachen, druckgeförderten Triebwerk mit 120 Newton Schub angetrieben, das nur mit einem Treibstoff betrieben wird. Es soll sich um einen "grünen" Treibstoff handeln, also nicht um das dafür übliche giftige Hydrazin. Es könnte Lachgas oder Wasserstoffperoxid sein, die mit Katalysatoren chemisch zerlegt werden können. Der Begriff grüner Treibstoff wird aber zumeist in Verbindung mit HAN oder ADN gebracht. Sie haben den Nachteil, vor der Verwendung auf rund 100 Grad Celsius erhitzt werden zu müssen.

Die Electron-Rakete startete in der Nacht zum Sonntag erfolgreich von Neuseeland aus. Weitere Starts sollen folgen.


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oxybenzol 26. Jan 2018

Jede Kraft kann eine Beschleunigung hervorrufen. Beim Elektromotor sind es die...

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chefin 25. Jan 2018

jo, die kann jeder knipsen der Sucher und Linse unterscheiden kann bei ner Cam. Das ist...

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