Abo
  • Services:

Raumfahrt: Chinesischer Raumfrachter Tianzhou 1 dockt an Raumstation an

Erfolg für Chinas Raumfahrtprogramm: Der Raumfrachter Tianzhou hat an der Raumstation Tiangong angedockt. Automatische Kopplungsmanöver gelten als schwierig.

Artikel veröffentlicht am ,
Langer-Marsch-Trägerrakete mit Raumfrachter Tianzhou 1: Drei Andockmanöver sind geplant.
Langer-Marsch-Trägerrakete mit Raumfrachter Tianzhou 1: Drei Andockmanöver sind geplant. (Bild: Fred Dufour/AFP/Getty Image)

Besuch an der chinesischen Raumstation Tiangong 2: Der unbemannte Raumfrachter Tianzhou 1 hat die Station erreicht und automatisiert angedockt. Es war der erste von drei geplanten Andockmanövern, die das Raumfahrzeug selbstständig durchführen wird.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Heilbronn
  2. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München

Der Raumfrachter, dessen Name Himmelsschiff bedeutet, war Freitag vom Startplatz Wenchang auf der Insel Hainan im Südchinesischen Meer aus gestartet. Eine Langer-Marsch-7-Trägerrakete brachte ihn ins All.

Tianzhou versorgt Tiangong

Tianzhou 1 ist Chinas erster selbst entwickelter unbemannter Raumtransporter. Er ist 10,6 Meter lang, sein größter Durchmesser beträgt 3,35 Meter. Er kann sechs Tonnen Nachschub und Treibstoff zur Raumstation Tiangong 2 (Himmelspalast) bringen.

Das Konzept ähnelt dem des europäischen Automated Transfer Vehicle. Ein Raumfahrzeug automatisiert an eine Station anzudocken, gilt als schwieriges Manöver. Den erfolgreichen Missionen der ATVs verdanken es die Europäer, dass die Nasa sie an künftigen bemannten Raummissionen beteiligt.

China will eine eigene Raumstation bauen

Tiangong 2 besteht wie sein Vorgänger Tiangong 1, der 2011 ins All geschossen wurde, nur aus einem Modul. Die Raumstation kreist seit September vergangenen Jahres um die Erde. Im Oktober flogen die ersten Taikonauten auf die Station.

Die beiden Raumstationen dienen der Vorbereitung auf eine große Raumstation, die China Anfang der 2020er Jahre in der Erdumlaufbahn aufbauen will. Sie könnte der Nachfolger der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) werden. Die von Europäern, Nordamerikanern, Japanern und Russen unterhaltene Station soll bis voraussichtlich 2024 betrieben werden. Die Mission wurde 2014 um vier Jahre verlängert.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 83,90€ + Versand
  2. und 4 Spiele gratis erhalten

Tantalus 24. Apr 2017

Grundsätzlich wird das (AFAIK) auch so gemacht, aber da die Schubkraft der Steuerdüsen...

cb (Golem.de) 24. Apr 2017

Danke für den Hinweis, wurde korrigiert.

KlugKacka 23. Apr 2017

Das ist ja mal sowas von falsch. Der umkippende Sack ist Original Chinesisch.


Folgen Sie uns
       


HP Elitebook 735 G5 - Test

Wir schauen uns das HP Elitebook 735 G5 an, eines der besten Business-Notebooks mit AMDs Ryzen Mobile.

HP Elitebook 735 G5 - Test Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa-Teleskop Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
  2. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  3. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen

    •  /