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Der Mond: Landung auf der Nordhalbkugel im Mare Imbrium
Der Mond: Landung auf der Nordhalbkugel im Mare Imbrium (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Raumfahrt: Chang'e 5 fliegt zum Mond und wieder zurück

Der Mond: Landung auf der Nordhalbkugel im Mare Imbrium
Der Mond: Landung auf der Nordhalbkugel im Mare Imbrium (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Chinas nächste Mondmission startet in diesem Jahr: Die Raumfahrtagentur CNSA will ein Landefahrzeug zum Mond schießen, das dort Proben sammelt und wieder zur Erde zurückbringt.

Hin und wieder zurück: Chinas Raumfahrtbehörde, die China National Space Administration (CNSA), plant die nächste Mondmission. Das Raumfahrzeug Chang'e 5 soll zum Mond fliegen und Proben zur Erde bringen. Der Start der Mission sei für November 2017 geplant, berichtet die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

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Chang'e 5 soll vom Startplatz Wenchang auf der Insel Hainan im südchinesischen Meer aus losfliegen. Eine Langer-Marsch-5-Trägerrakete wird das Raumfahrzeug in den Orbit bringen. Mit der Mission will die CNSA Mondproben sammeln sowie verschiedene weitere Manöver testen, darunter die Rückkehr zur Erde. Dass die Agentur ein Fahrzeug auf dem Mond landen kann, hat sie schon bewiesen.

Der Lander sammelt Proben

Chang'e 5 besteht aus vier Modulen: Der Orbiter verbleibt, wie der Name schon sagt, in einer Mondumlaufbahn, zusammen mit dem Rückkehrmodul. Aus dem Orbit werden der Lander und der Ascender zum Mond absteigen. Nach der Landung soll das Landefahrzeug Mondgestein sammeln und damit das Aufstiegsmodul beladen.

Der Ascender mit den Proben wird dann vom Mond starten und zurück in die Umlaufbahn fliegen, wo er wieder an den Orbiter andocken wird. Das Mondgestein wird dann in das Rückkehrmodul transferiert. Orbiter und Rückkehrmodul fliegen dann wieder Richtung Erde. In einigen tausend Kilometern Höhe wird der Orbiter abgetrennt, das Rückkehrmodul soll schließlich mit den Proben auf der Erde landen.

Chang'e 5 landet im Mare Imbrium

Das Landefahrzeug soll das Mare Imbrium oder Regenmeer ansteuern, ein Einschlagkrater auf der Nordhalbkugel des Mondes. Dort gibt es Helium-3. Das Helium-Isotop, das auf der Erde kaum vorkommt, könnte ein wichtiger Energieträger der Zukunft sein, der als Brennstoff in Fusionsreaktoren verwendet wird.

Es ist nicht die erste chinesische Mondmission: Im Dezember 2013 schickte die CNSA mit der Mission Chang'e 3 den Rover Yutu - zu deutsch: Jadehase - auf den Mond. Nach einer erfolgreichen Landung - ebenfalls im Mare Imbrium - setzte sich das Mondfahrzeug wie geplant in Bewegung.

Yutu wachte wieder auf und lebte länger als geplant

Ende Januar 2014 verlor die Bodenstation den Kontakt zu Yutu. Die Mission wurde schon verloren geglaubt. Doch der Mondroboter meldete sich überraschend Mitte Februar 2014 wieder und blieb bis Ende Juli 2016 im Einsatz. Geplant war eine Mission von drei Monaten.

Anfang 2015 startete die CNSA die Mission Chang'e-5-T1, die als Vorbereitung für Chang'e 5 diente. Chang'e 5 wird die erste chinesische Mondmission, bei der ein Raumfahrzeug zur Erde zurückkehrt.

In der Planung ist zudem für das Jahr 2018 noch die Mission Chang'e 4: Dann soll erstmals überhaupt ein Landefahrzeug auf der der Erde abgewandten Seite des Mondes aufsetzen.


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Jossele 30. Jan 2017

Weils Sie's konnten? Weil Sie ignorant sind? Weil sie vor Ehrgeiz vergehen und das mit...

timo.w.strauss 24. Jan 2017

+1

irata 24. Jan 2017

Ach, dann bedeutet "Dunkelziffer" womöglich auch gar nicht, dass die Zahlen ohne Licht...

UFO 24. Jan 2017

https://www.golem.de/news/helium-3-die-utopie-im-weltraum-1512-117966.html



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