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Raumfahrt: Artemis nach Flug um den Mond zurück auf der Erde

In der Nacht zum 11. April 2026 ist die Besatzung von Artemis II von ihrer zehntägigen Mondreise sicher auf die Erde zurückgekehrt.
/ Patrick Klapetz
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Der Splashdown des Orion-Raumschiffs der Mondmission Artemis II (11. April 2026) (Bild: Nasa)
Der Splashdown des Orion-Raumschiffs der Mondmission Artemis II (11. April 2026) Bild: Nasa

Nach dem historischen zehntägigen Mondflug von Artemis II ist die Besatzung wieder auf der Erde gelandet(öffnet im neuen Fenster). Das Orion-Raumschiff landete mittels Wasserung am 11. April 2026 um 02:07 Uhr MESZ im Pazifischen Ozean vor der Küste von San Diego, Kalifornien.

Nach der erfolgreichen Landung wurde die Besatzung von einem Team der US-Raumfahrtbehörde Nasa und dem US-Militär sicher geborgen und mit einem Hubschrauber zum amphibischen Dockschiff USS John P. Murtha gebracht.

Sichere Bergung der Besatzung von Artemis II

Dort wurden die ersten medizinischen Untersuchungen der Artemis-II-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch von der Nasa und des kanadischen CSA-Astronauten Jeremy Hansen (Canadian Space Agency) durchgeführt. Die Besatzungsmitglieder werden voraussichtlich im Laufe des Samstags (11. April) nach Houston (Texas, USA) ins Johnson Space Center der Nasa gebracht.

"Reid, Victor, Christina und Jeremy, willkommen zu Hause und herzlichen Glückwunsch zu dieser wahrhaft historischen Leistung. Die Nasa ist Präsident Donald Trump und den Partnern im Kongress dankbar dafür, dass sie den Auftrag und die Ressourcen bereitgestellt haben, die diese Mission und die Zukunft von Artemis ermöglicht haben", teilte Nasa-Administrator Jared Isaacman mit.

Der historische Mondvorbeiflug von Artemis II

Während ihrer Mission legten Wiseman, Glover, Koch und Hansen insgesamt 1.117.658 Kilometer zurück. Ihr Vorbeiflug am Mond führte sie weiter in den Weltraum, als je zuvor ein Mensch geflogen ist. Damit übertrafen sie den bisherigen Entfernungsrekord, den die Astronauten von Apollo 13 im Jahr 1970 aufgestellt hatten.

Während ihres Mondvorbeiflugs am 6. April nahmen die Astronauten mehr als 7.000 Bilder der Mondoberfläche, dem Erduntergang hinter dem Mond und einer Sonnenfinsternis auf, bei der der Mond die Sonne vom Aussichtspunkt des Orions blockierte.

Sie dokumentierten die Topografie entlang des Terminators – der Grenze zwischen Mondtag und Nacht -, wo geringes Sonnenlicht lange Schatten über die Oberfläche wirft und Beleuchtungsbedingungen schafft, die denen in der Südpolregion ähneln; dort sollen die Astronauten im Jahr 2028 landen. Die Besatzung schlug auch mögliche Namen für zwei Mondkrater vor und meldete Meteoriteneinschlagsblitze auf der Nachtseite des Mondes.

Der Carroll-Krater wurde nach Carroll Taylor Wiseman benannt, der verstorbenen Ehefrau des Missionskommandanten Reid Wiseman. Der Krater befindet sich an einer markanten hellen Stelle nahe dem westlichen Rand des Mondes und ist aufgrund der Libration (leichtes Schwanken des Mondes) zeitweise auch von der Erde aus sichtbar.

Der Integrity-Krater ist eine Hommage an das Raumschiff der Mission, die Orion-Kapsel, die von der Besatzung den Rufnamen Integrity (Integrität) erhielt. Der Krater liegt vollständig auf der Mondrückseite.


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