• IT-Karriere:
  • Services:

Raumfahrt: Airbus entwickelt wiederverwendbares Raketentriebwerk

Ein Raketentriebwerk mit Propellern: Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hat das Konzept für ein wiederverwendbares Raketentriebwerk vorgestellt. Es ist mit einem ungewöhnlichen Antrieb ausgestattet, der es nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre landen soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Antriebseinheit Adeline landet: Tests mit kleinen Modellen
Antriebseinheit Adeline landet: Tests mit kleinen Modellen (Bild: Airbus/Screenshot: Golem.de)

Schieß die Ariane nochmal ins All: Airbus plant, Teile der europäischen Trägerrakete wiederzuverwenden. Das Luft- und Raumfahrtunternehmen arbeite seit 2010 an diesem Konzept und habe sogar schon einige Testflüge mit kleineren Modellen durchgeführt, berichtet die BBC.

Inhalt:
  1. Raumfahrt: Airbus entwickelt wiederverwendbares Raketentriebwerk
  2. SpaceX, Blue Origin und ULA wollen ebenfalls wiederverwenden
  3. Ariane 6 fliegt ohne Adeline

Adeline heißt das System, das die Sparte Airbus Defense and Space entwickelt hat. Es ist ein Modul mit Flügeln, in dem das Haupttriebwerk der ersten Stufe sowie die Bordelektronik untergebracht sind. Ist die erste Stufe ausgebrannt, wird der Tank von dem Modul abgetrennt. Der Tank verglüht, während Adeline wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Dazu wird die Nase mit einem Hitzeschild ausgerüstet.

Adeline hat Propeller

Nach dem Wiedereintritt werden die hinteren Abdeckungen der Motorgondeln an den Flügeln abgeworfen. Darunter verbergen sich zwei Propeller, mit deren Hilfe Adeline zu ihrem Landeplatz fliegt. Dort wird ein Fahrwerk ausgefahren, und das Modul landet wie ein Flugzeug. Anschließend kann es für den nächsten Start vorbereitet werden.

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Ingolstadt
  2. astora GmbH, Kassel

Das Modul könne voraussichtlich 10- bis 20-mal wiederverwendet werden, sagte Hervé Gilibert, Technikchef bei Airbus Defence and Space, der BBC. Durch den Einsatz von Adeline solle ein Start um 20 bis 30 Prozent günstiger werden. Das Haupttriebwerk und die Bordelektronik sind die teuersten Teile einer Rakete.

Geringere Kosten sind das Hauptargument für die Wiederverwendung von Raketenkomponenten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
SpaceX, Blue Origin und ULA wollen ebenfalls wiederverwenden 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 17,99€
  2. 11,99€
  3. 16,99€

LASERwalker 08. Jun 2015

Die Hauptstufe schafft es eh nicht zu irgend einem anderen Himmelskörper. Und mit Hilfe...

Anonymer Nutzer 08. Jun 2015

Du meinst also die Leute klicken mehr einen Artikel an weil Airbus in der Überschrift...

LesenderLeser 08. Jun 2015

Das hatte ich auch so über das ATV in Erinnerung, hätte ja sein können, dass sich da was...


Folgen Sie uns
       


Polestar 2 Probe gefahren

Wir sind mit dem Polestar 2 eine längere Strecke gefahren und waren von dem Elektroauto von Volvo angetan.

Polestar 2 Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /