Startschuss für das Satelliteninternet und viele kleine Raketen

Auch nicht weit von der Erde entfernt soll die Internetsatellitenkonstellation Oneweb aufgebaut werden. Die ersten zehn Satelliten sollen im Februar mit einer Sojus-Rakete von Französisch-Guayana aus starten. Insgesamt soll die Konstellation nur noch aus 600 Satelliten bestehen, inklusive Reserve. Das sind 300 Satelliten weniger als anfangs geplant. Das Unternehmen musste zugeben, dass der ursprünglich geplante Stückpreis von 500.000 US-Dollar auf "weniger als eine Million" US-Dollar gestiegen ist.

Stellenmarkt
  1. IT Business Partner*in (m/w/d)
    SWK Stadtwerke Krefeld AG, Krefeld
  2. SAP Treasury Software Engineer (m/w/d)
    Allianz Technology SE, Stuttgart, Unterföhring (bei München)
Detailsuche

Die ersten Satelliten für den Aufbau der Starlink-Satellitenkonstellation von SpaceX sollen im Juni starten. In der ersten Phase soll Starlink aus rund 1.600 Satelliten in 550 Kilometer hohen Orbits bestehen. Die Höhe der Orbits wurde im Vergleich zu früheren Plänen auf die Hälfte abgesenkt. Defekte Satelliten in dem niedrigen Orbit stürzen innerhalb von fünf Jahren auf die Erde. Auf der ursprünglich geplanten Höhe von 1.100 Kilometern, wo sich auch die Oneweb-Konstellation befinden wird, bleiben Orbits für Jahrhunderte oder Jahrtausende stabil, was defekte Satelliten zu einem Weltraummüllproblem macht.

Kleine Raketen kommen ganz groß raus

Das nächste Jahr wird nicht nur den Start vieler kleiner Satelliten mit sich bringen, sondern auch vieler kleine Raketen. Die Electron-Rakete soll nächstes Jahr jeden Monat einmal starten. Das Ziel ist realistisch, die letzten beiden Starts einer Electron erfolgten im November und im Dezember. Das Ziel der Firma ist ein Raketenstart pro Woche.

Virgin Orbit muss hingegen erst noch beweisen, dass ihre Launcher-One-Rakete wie geplant funktioniert. Sie soll im Februar erstmal von einer eigens umgebauten Boeing 747 namens Cosmic Girl gestartet werden. Die ersten Flüge mit der Rakete an Bord des Flugzeugs fanden bereits statt. Die Rakete soll eine Nutzlast von 300 kg in einen sonnensynchronen Orbit bringen können. Das ist die doppelte Nutzlast der Electron. Allerdings ist ein Flug der Launcher One mit 12 Millionen US-Dollar mehr als doppelt so teuer wie ein 4,9 Millionen US-Dollar teurer Start der Electron.

Die Falcon Heavy fliegt ohne Auto an Bord

Golem Karrierewelt
  1. IPv6 Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03./04.04.2023, virtuell
  2. Go für Einsteiger: virtueller Zwei-Tages-Workshop
    30./31.03.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die größte der kleinen Raketen, die nächstes Jahr erstmals fliegen soll, ist die Vega C, der Nachfolger der europäischen Vega-Rakete. Sie ist gleichzeitig ein erster Test für die Ariane-6-Rakete, deren Debüt 2020 geplant ist. Die erste Stufe der Vega C ist ein P120 Feststoffbooster, wie er 2018 erfolgreich getestet wurde. Die Ariane 6 wird beim Start je nach Bedarf zwei oder vier dieser Booster nutzen.

Und schließlich wird auch die größte der großen Raketen im nächsten Jahr wieder fliegen. Die Falcon Heavy wurde auf die Nutzung Block-5-Technik der Falcon 9 umgerüstet. Mit mehr Schub und größerer Leistung soll sie im neuen Jahr den Satelliten GSAT-6 und eine Demonstrationsmission für die US Airforce starten. Dabei sollen nach dem Start von GSAT-6 alle drei Raketenstufen landen und innerhalb von einem Monat ein zweites Mal fliegen.

Unausweichlich ist hingegen die Feststellung, dass im Jahr 50 nach der ersten bemannten Landung kein Mensch auf dem Mond stehen wird und die nächste Mondlandung mit menschlicher Crew kaum abzusehen ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Steine von Mond und Asteroiden kommen zur Erde
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Conos 14. Jan 2019

"Da werden zig Millionen verballert, um auf den Mond zu kommen. Und hier auf der Erde...

bionade24 07. Jan 2019

IMO ist das schon okay, aber es müsste eine Abgabe geben, damit die Großen...

svt (Golem.de) 27. Dez 2018

Danke fürs Aufpassen, korrigiert der Satz ist.

Kleba 26. Dez 2018

... damit ist ja schon absehbar, dass die Raumfahrt-News nächstes Jahr verlässlich...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Mac Mini mit M2 Pro im Test
Der perfekte Einstieg in die Mac-Welt

In vielen Anwendungsszenarien kann der M2 Pro im Mac Mini mit dem M2 Max mithalten. Der Umstieg auf MacOS fällt so leicht wie nie zuvor.
Ein Test von Oliver Nickel

Mac Mini mit M2 Pro im Test: Der perfekte Einstieg in die Mac-Welt
Artikel
  1. Telekom-Internet-Booster: Hybridzugang für über 600 MBit/s inhouse kommt
    Telekom-Internet-Booster
    Hybridzugang für über 600 MBit/s inhouse kommt

    Der Hybridzugang, bei dem der Router die Datenrate aus Festnetz und 5G-Mobilfunknetz aggregiert, wurde schon lange erwartet. Jetzt liefert die Telekom.

  2. Elektroauto: Tesla mit Schilderkennung und neuer Lenkradheizung als Update
    Elektroauto
    Tesla mit Schilderkennung und neuer Lenkradheizung als Update

    Teslas Software-Update 2023.2.0.5 bringt eine Schilderkennung für Tempolimits sowie eine automatisch regulierte Lenkradheizung.

  3. Rückgang des PC-Markts: Intel beendet 2022 mit einem Verlust
    Rückgang des PC-Markts
    Intel beendet 2022 mit einem Verlust

    Der Absatzschwung am PC-Markt wirkt sich weiter auf die Umsätze des Prozessor-Herstellers aus. Weitere Entlassungen könnten folgen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • XFX RX 7900 XTX 1.199€ • WSV bei MM • Razer Viper V2 Pro 119,99€ • MindStar: XFX RX 6950 XT 799€, MSI RTX 4090 1.889€ • Epos Sennheiser Game One -55% • RAM/Graka-Preisrutsch • Gaming-Stuhl Razer/HP bis -41% • 3D-Drucker 249€ • Kingston SSD 1TB 49€ • Asus RTX 4080 1.399€[Werbung]
    •  /