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Orion fliegt

Am 5. Dezember 2014 schoss die Nasa erstmals das Orion Multi-Purpose Crew Vehicle (MPCV) ins All. Das ist das Raumfahrzeug, mit dem die Nasa künftige Raummissionen durchführen will. Die Orion soll Astronauten zum Mond, zu einem Asteroiden und zum Mars bringen, und sie könnte bei einer möglichen Mission zur Venus eine Rolle spielen.

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Mit 24 Stunden Verspätung hob die Delta-IV-Trägerrakete am 5. Dezember um 7:05 Uhr Ortszeit, also 13:05 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ), vom Raketenstartplatz Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida aus ab. Wegen schlechten Wetters und eines technischen Problems war der Flug um einen Tag verschoben worden.

Zwei Orbits

Beim zweiten Anlauf lief alles perfekt: Die erste Stufe wurde planmäßig abgetrennt, und knapp 18 Minuten nach dem Start trat die Orion, die mit der zweiten Stufe der Delta-Rakete verbunden war, in den Orbit ein. Nach einer ersten, relativ niedrigen Runde um die Erde - die Ellipse hatte eine Erdnähe von knapp 200 Kilometern und eine Erdferne von knapp 900 Kilometern - wurde das Triebwerk der zweiten Stufe noch einmal gezündet.

Es brachte die Kapsel etwa 5.800 Kilometer weit von der Erde weg - über die Van-Allen-Gürtel hinaus, um Daten über die Strahlung zu sammeln, der die Kapsel im Weltraum ausgesetzt sein wird. Auf dem Rückweg von diesem Ausflug vollendete das Raumfahrzeug seine zweite Erdumrundung und wurde für den Wiedereintritt vorbereitet.

Wie zu Apollo-Zeiten

Dazu wurden die zweite Stufe der Trägerrakete und das Servicemodul abgetrennt. Nur das kegelförmige Mannschaftsmodul kehrte zur Erde zurück. Für die neuen Raumfahrtmissionen greift die Nasa wieder auf das alte Konzept der Einwegraumschiffe zurück - wie zu Zeiten der Mondlandungen mit den Apollo-Kapseln. Aus Sicht der Nasa haben sich - wie bereits oben erwähnt - die wiederverwendbaren Spaceshuttles nicht bewährt.

Nach viereinhalb Stunden war Orion wieder zurück: Sie schwebte an drei Fallschirmen zur Erde und wasserte etwa tausend Kilometer vor der US-Westküste im Pazifik. Die USS Anchorage, ein Schiff der US-Marine, fischte die Kapsel auf und brachte sie zurück an Land. Sie wurde nach Florida zurücktransportiert. Seither untersuchen Nasa-Techniker das Raumfahrzeug und werten die gesammelten Daten aus.

Der Test war ein Erfolg - nach den beiden Unglücken im Herbst ein guter Ausklang. Bis zum nächsten Start der Orion wird es noch dauern: Sie soll dann von der neuen Trägerrakete Space Launch System (SLS) in den Orbit gebracht werden. Der Erstflug ist wegen Budgetkürzungen auf das Jahr 2018 verschoben.

 Unfälle von Virgin Galactic und Orbital Sciences
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Michael H. 30. Dez 2014

Solange ich mich selber nicht hochschießen kann ist alles umsonst :D

RandomCitizen 29. Dez 2014

Das wäre mal eine Idee, das HDEV Live-Bild als Desktop-Hintergrund zu verwenden :) http...


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