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Ein Display, bei dem man die Ecke abreißen kann
Ein Display, bei dem man die Ecke abreißen kann (Bild: Google/USPTO)

Ratsch: Google beantragt Patent auf zerreißbare Displays

Ein Display, bei dem man die Ecke abreißen kann
Ein Display, bei dem man die Ecke abreißen kann (Bild: Google/USPTO)

Ein sonderbares Patent von Google ist von der US-Patentbehörde veröffentlicht worden: Es geht um Displays, die zerrissen werden und dementsprechend ihre Inhalte anpassen können. Anwendungen könnten es im Einzelhandel geben.

Manche Patentanträge klingen nach Zukunftsmusik, andere wirken schlicht abstrus. Googles kürzlich veröffentlichter Antrag hat von beidem etwas: Es beschreibt ein zerreißbares Display. Die Idee dahinter ist, dass ein dünner Bildschirm wie Papier zerrissen werden kann und sich dabei die angezeigten Inhalte anpassen.

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  • Ein Display, dessen unterer Rand wie bei einem Suchanschlag aus Papier abreißbar ist (Bild: Google/USPTO)
  • Im Einzelhandel könnten Displays als Werbefläche und Coupon-Spender gleichzeitig dienen. (Bild: Google/USPTO)
  • Das Display beinhaltet in dieser Darstellung abwechselnd LCDs und Sensorenpunkte, die die Reißbewegung erkennen sollen. (Bild: Google/USPTO)
  • Auch eine vorherige Trennung der Display-Teile ist denkbar; dann wären die Teile über trennbare Kontakte zusammengefügt, wie in dieser schematischen Zeichnung. (Bild: Google/USPTO)
Ein Display, dessen unterer Rand wie bei einem Suchanschlag aus Papier abreißbar ist (Bild: Google/USPTO)

Google macht das in seinem Antrag mit verschiedenen Beispielen deutlich: So könnte ein zerreißbares Display etwa die klassische Suchanzeige nach einem entlaufenen Hund ersetzen. Wird ein markierter Teil am unteren Ende des Such-Displays abgerissen, könnten darauf ein kleines Bild des Tieres und die Telefonnummer erscheinen.

Werbetafel und gleichzeitig Coupon-Spender

Ein anderes Beispiel sieht zerreißbare Displays im Einzelhandel: Hier könnten sie in der Grundkonfiguration für Produkte werben, die abgerissenen Teile hingegen könnten als Coupons fungieren. Beim Abreißen soll das Display andere Inhalte anzeigen können.

Technisch gesehen soll ein derartiges Display mit verschiedenen Bildschirmtechnologien hergestellt werden können. Google nennt im Patentantrag in Substrat gegossene LCDs, E-Paper oder OLED als denkbare Technologien. Auch eine Mischung der Bauarten soll denkbar sein. Die abgerissenen Display-Teile müssen über eine eigene Stromversorgung und einen Prozessor verfügen. Im Display wären kleine Sensoren eingebaut, die die Reißbewegung erkennen.

Verschiedene Ideen, wie das Display zerreißbar sein soll

Um zu ermöglichen, dass Stücke vom Display abgerissen werden können, soll das Trägermaterial entsprechend manipuliert sein. Denkbar sind hier Abbruchkanten im Substrat oder von vorneherein getrennte Display-Teile, die durch elektrisch leitende Verbindungen miteinander verbunden sind. Google nennt hier unter anderem Magnet- oder auch Klettverbindungen.

Ob aus dem Patentantrag jemals ein fertiges Produkt wird, ist ungewiss. Ein Patentantrag muss nicht zwingenderweise zu einem neuen Gerät führen.


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plutoniumsulfat 04. Mai 2016

Dann wohnen wir wohl in verschiedenen Deutschlands oder deine Wohnung ist so gut gedämmt...

plutoniumsulfat 04. Mai 2016

Von diesem Buch gab es aber nur eins.

Nullmodem 04. Mai 2016

Fragt sich halt, was man mit einem Patent anstellt, was nicht umsetzbar ist. Man kann...

nicoledos 04. Mai 2016

Das ist ein Unterschied zwischen US und EU. Bei uns ist eine gewisse Schöpfungshöhe...



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