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Rassismus: Facebook sucht nicht nach Hetze gegen Flüchtlinge

Facebook-Mitarbeiter in Deutschland sind nicht für das Suchen und Entfernen von Hetze gegen Flüchtlinge zuständig. Maas hatte kritisiert, dass das Unternehmen trotz konkreter Hinweise rassistische und fremdenfeindliche Posts und Kommentare "nicht effektiv unterbinde".

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Facebook
Facebook (Bild: Facebook)

Facebook Deutschland hat nach einem Bericht der Tageszeitung Mannheimer Morgen mit einer vagen Erklärung Probleme bei der Löschung von rassistischen Inhalten eingeräumt. "Es ist bedauerlich, dass gelegentlich Fehler gemacht werden. Wir wissen, dass dies frustrierend sein kann", sagte ein Sprecher der Zeitung. Er räumte ein, dass für das Löschen von rassistischen Inhalten nicht die deutschen Beschäftigten zuständig seien, sondern Teams im Ausland. Diese suchten gar nicht gezielt nach Einträgen mit fremdenfeindlichem Inhalt.

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Im Zusammenhang mit den fremdenfeindlichen Angriffen auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte hatte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) das Onlinenetzwerk aufgefordert, die Verbreitung von Hassbotschaften durch Nutzer zu stoppen. Auf seine Einladung zum Gespräch reagierte das Unternehmen positiv.

Zuvor hatte eine Facebook-Sprecherin behauptet, Facebook sei kein Ort für Rassismus. Entsprechende Inhalte verstießen eindeutig gegen die Gemeinschaftsstandards und "wir appellieren an die Menschen, unsere Plattform nicht für die Verbreitung von Hassreden zu benutzen".

Maas hatte einen Brief an Facebook gerichtet und um ein Treffen gebeten, "um Möglichkeiten zu erörtern, die Effektivität und Transparenz ihrer Gemeinschaftsstandards zu verbessern".

Maas schrieb laut Tagesspiegel: "Insbesondere beklagen Facebook-Nutzer, dass Ihr Unternehmen trotz entsprechender konkreter Hinweise rassistische und fremdenfeindliche Posts und Kommentare nicht effektiv unterbinde." Wenn solche Hetze gemeldet wird, erhalte der Nutzer häufig lediglich die Rückmeldung, der Beitrag sei zwar geprüft worden, verstoße aber nicht gegen die von Facebook aufgestellten Gemeinschaftsstandards.

Schnell ist Facebook dagegen beim Löschen von Abbildungen weiblicher Brustwarzen. Laut Maas ist es für Internetnutzer und Bürger kaum nachvollziehbar, warum bestimmte Inhalte wie beispielsweise Fotos bestimmter Körperteile unter Berufung auf die Gemeinschaftsstandards wegen moralischer Bedenken durch Facebook automatisch gelöscht würden, rassistische und fremdenfeindliche Äußerungen dagegen selbst nach entsprechenden Nutzerhinweisen und "einer (vorgeblichen?) Prüfung" nicht unverzüglich entfernt werden.



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billyx 29. Aug 2015

Von GESCHENKTEM Geld 20% Steuern wieder zurückgeben - wie großzügig.

nykiel.marek 28. Aug 2015

Jemand, der schlicht an die Regeln der Gesellschaft nicht hält, schließt sich selbst aus...

neocron 28. Aug 2015

fuer das Ergebnis ist das doch egal, oder? stopp, wo sind diese im Sande verlaufen? es...

Der Rechthaber 28. Aug 2015

finanziell schon. ich glaube du hast das spiel noch nicht so durschaut. :) hier ein...

Prypjat 28. Aug 2015

Danke für Deinen langen und Ausführlichen Post. Ich werde jetzt nicht auf alles eingehen...


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