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Tastaturaufteilung wie auf einem Notebook

Die Haupttasten, also die Buchstaben und Zahlen, sind so groß wie auf herkömmlichen Tastaturen, die Entertaste hingegen ist etwas kleiner als gewohnt. Beim Tippen haben wir damit keine Probleme, sehr viel kleiner als auf manchen Notebooks ist die Tastenaufteilung insgesamt nicht. Die Raspberry-Pi-Tastatur ist eine Membrantastatur mit Scissor-Tasten, wie sie häufig bei Tastaturen mit flachen Tasten verwendet werden. Auch bei vielen Laptops kommen Scissor-Tasten zum Einsatz.

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Das Tippgefühl ist durchschnittlich gut: Die Tasten der Raspberry-Pi-Tastatur haben einen merklichen taktilen Widerstand, den wir angenehm finden. Die Tasten fühlen sich nicht zu schwammig an, wenn wir sie ganz herunterdrücken, was zum allgemein positiven Tippgefühl beiträgt. Die Tastatur gibt allerdings in der Mitte etwas nach, wenn wir tippen, weshalb sich Nutzer einen eher leichten Tastaturanschlag angewöhnen sollten.

Die Verarbeitungsqualität der Tastatur ist gut: Das Gehäuse ist komplett aus Kunststoff, die Oberseite ist weiß, die Unterseite rot. Ganz verwindungssteif ist das Gerät nicht, aufgrund der geringen Größe hält sich die Flexibilität aber in Grenzen. Die Tastatur ist keilförmig, ist also an der unteren Seite, wo sich die Leertaste befindet, dünner als an der Oberseite. Das ist ergonomisch angenehm, da die Tasten auf diese Weise leicht angeschrägt sind.

  • Für die Raspberry-Pi-Bastelrechner gibt es jetzt eine offizielle Tastatur und Maus. (Bild: Björn Jahn/Golem.de)
  • Die Tastatur hat anstelle einer Windows-Taste eine Himbeerentaste. (Bild: Björn Jahn/Golem.de)
  • Wie bei derartig kompakten Tastaturen üblich sind einige der Tasten als Zweitbelegung auf anderen Tasten untergebracht. (Bild: Björn Jahn/Golem.de)
  • Die Tastatur hat eine rote Unterseite, die Oberseite ist weiß. (Bild: Björn Jahn/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist ein USB-Hub mit drei Anschlüssen verbaut. (Bild: Björn Jahn/Golem.de)
  • Die Maus ist recht unspektakulär und funktioniert nicht auf allen Oberflächen. (Bild: Björn Jahn/Golem.de)
  • Die Maus hat ein sehr kurzes Kabel, wir können sie direkt in die Tastatur stecken. (Bild: Björn Jahn/Golem.de)
  • Die Tastatur hat, wie viele Notebooks, einige verkleinerte Tasten. (Bild: Björn Jahn/Golem.de)
  • Die Tastatur mit eingesteckter Maus (Bild: Björn Jahn/Golem.de)
  • Das Tippgefühl bei der Tastatur ist gut, die Tasten haben einen flachen Hub. (Bild: Björn Jahn/Golem.de)
Das Tippgefühl bei der Tastatur ist gut, die Tasten haben einen flachen Hub. (Bild: Björn Jahn/Golem.de)

Der Grund für die Schräge ist nicht nur eine verbesserte Ergonomie, sondern schlicht eine Platzfrage: Im oberen Bereich sind das Control-Board verbaut, der Micro-USB-Anschluss der Tastatur sowie drei USB-Anschlüsse (Typ A, USB 2.0). Die Raspberry-Pi-Tastatur dient gleichzeitig als USB-Hub, was angesichts der beschränkten Verfügbarkeit derartiger Anschlüsse bei den Bastelrechnern sinnvoll ist. Außerdem lässt sich die Raspberry-Pi-Maus an die Tastatur anschließen, was angesichts des kurzen Anschlusskabels der Maus hilfreich ist. Die Tastatur selbst kann nur mit einem Kabel an einen Raspberry Pi oder einen Computer angeschlossen werden.

Schauen wir uns das Gehäuse und den Aufbau der Tastatur an, kommt uns schnell der Gedanke, einen Raspberry Pi dort einzubauen. Dann hätten wir einen tragbaren Pi mit Tastatur und zusätzlichen USB-Anschlüssen - was eine sehr praktische Sache wäre. Natürlich sind wir nicht die einzigen, die diese Idee hatten: Auf der Webseite Howchoo.com hat ein Nutzer bereits eine ausführliche und schlüssige Anleitung veröffentlicht.

Mit etwas Bastelei ist genügend Platz für Pi Zero W und mehr

Für den Einbau eines Raspberry Pi Zero W wird nur etwas Platz im Gehäuse geschaffen, das Board passt dann problemlos in die Tastatur. Zusammen mit einem Adafruit Powerboost 1000C und einem passenden Lithium-Ionen-Akku hat der Nutzer bei Howchoo.com seinen Raspberry-Pi-All-in-One sogar unabhängig von einem Stromanschluss gemacht. Außerdem hat er einen Powerbutton und eine Status-LED verbaut. Die Tastatur hat er über ein außerhalb des Gehäuses liegendes, kurzes USB-Kabel verbunden, natürlich kann sie aber auch mit Kabeln direkt mit dem Raspberry Pi verlötet werden.

Heraus kommt ein tragbarer Raspberry Pi Zero W mit Tastatur und Akku, der für verschiedene Zwecke verwendet werden kann. Ein echter All-in-One-Rechner ist das Gerät nicht, dafür fehlt ein Bildschirm. Display-Module sind aber auch nicht allzu teuer, und mit Hilfe eines 3D-Druckers dürfte hier auch noch was zu machen sein.

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 Raspi-Tastatur und -Maus im Test: Die Basteltastatur für BastelrechnerVerfügbarkeit und Fazit 
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treysis 13. Apr 2019

Auf dem Foto sehe ich eindeutig eine Micro-USB-Buchse?! Was bringt mir da ein USB-C...

Anonymer Nutzer 12. Apr 2019

Doch, er unterstellt der Raspberry Pi Foundation völlig falsche Ziele. Ich finde die...

Anonymer Nutzer 12. Apr 2019

Vielleicht weil so selten jemand so was braucht? Gibt doch genug. Aber für die meisten...

Anonymer Nutzer 12. Apr 2019

danke und die Perixx scheint wohl die einzige am Markt befindliche Alternative zu sein...


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