Kompatibilität hilft bei der Einrichtung

So in Betrieb genommen, verhält sich das Raspberry Pi Zero genauso wie seine größeren Brüder. Spezielle Konfigurationseinstellungen gibt es für das Pi unter Raspbian nicht, auch Openelec spielt Videos, unterstützt durch die GPU, ohne Probleme ab. Einen Haken gibt es allerdings: Dem Zero fehlt es an einer Netzwerkschnittstelle. Wie also können erforderliche Programme installiert oder Videos überspielt werden?

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Die naheliegende Antwort ist die Nachrüstung per WLAN-Dongle oder mit einer Ethernet-Schnittstelle per USB - aber auch hier stellt sich das Henne-Ei-Problem, wenn dafür erst Treiber aus dem Internet installiert werden müssen. Der Trick ist es, die Micro-SD-Karte zuerst auf einem normalen Pi mit vorhandener Netzwerkschnittstelle einzurichten und diese dann in das Zero zu stecken. Da das Zero vollständig kompatibel zu seinen großen Brüdern ist, funktioniert das ohne Probleme.

Leistung entspricht den Erwartungen

So haben wir Unixbench auf dem Zero installiert, um einen Leistungstest durchführen zu können. Da die Micro-SD-Karte auch auf den anderen Raspberry Pi funktioniert, waren wir in der komfortablen Situation, den Test tatsächlich in identischen Umgebungen durchführen zu können. Wir führten die Tests auf Raspbian ohne weitere Konfiguration durch. So war auch XFCE als Fenstermanager aktiv, auch wenn er für den Test nicht erforderlich war.

Raspberry Pi 1Raspberry Pi ZeroRaspberry Pi 2 - Ein Kern
Dhrystone137,1196,0256,5
Whetstone41,461,279,2
Pipe Throughput98,3134,4142,3
Shell Script (einzeln)77,2104,5278,8
Shell Script (8 parallel)69,394,5526,0
Gesamt67,095,2166,5
Benchmarkvergleich Raspberry Pi

Die Messwerte für das Zero überraschen wenig. Die Differenz des Zero zum originalen Raspberry Pi spiegelt die 300-MHz-Differenz in der Taktung wider. Dass das Pi 2 dem Zero trotz gleicher Taktung vorauseilt, ist leicht erklärbar: Bei den beiden Rechnern (Pi 1 und Zero) mit nur einem Kern musste dieser jeweils nicht nur den Test selber bewältigen, sondern auch die übrigen laufenden Programme und Dienste.

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In der Praxis machen sich die Leistungsunterschiede natürlich auch bemerkbar. Wer in letzter Zeit nur noch mit dem Pi 2 gearbeitet hat, dem wird das Zero recht lahm vorkommen. Das Zero ist eher für die Bedienung per Kommandozeilen prädestiniert. Die Oberfläche von Kodi reagiert zwar gelegentlich etwas träge, aber insgesamt fühlt sich die Bedienung flüssig an. Auch die Steuerung per TV-Fernbedienung über HDMI-CEC klappt ohne Probleme.

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 Raspberry Pi Zero angetestet: Der Bastelrechner für stille, dunkle EckenBastler müssen zum Lötkolben greifen 
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Nickel 22. Jun 2018

Habe das genau so gemacht, hat leider nicht funktioniert...

Crass Spektakel 02. Feb 2016

Dass billige Systeme lahm sind ist ja keine Kunst aber mal anders gefragt, was sind eure...

Anonymer Nutzer 01. Feb 2016

Also ich hatte von "geht ohne Treiber" über "wir basteln uns lustig was zusammen" bis hin...

Anonymer Nutzer 31. Jan 2016

Ich habe nicht behauptet das du USB über GPIO bekommst. Aber wer schon beim lesen...



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