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Welches Multimedia-Center sich am besten für das Raspberry Pi eignet, hat Michael Kofler getestet.
Welches Multimedia-Center sich am besten für das Raspberry Pi eignet, hat Michael Kofler getestet. (Bild: Michael Kofler)

Fazit

Unter den XBMC-Distributionen hat mich OpenELEC am ehesten überzeugt. Die Grundidee, eine ganze Distribution ausschließlich für den Einsatz als Multimedia-Center zu optimieren, wurde konsequent und überzeugend realisiert.

XBianRaspbmcOpenELECRasplex
VersionRC 2, 2014-05-102014-05-23 4.0.2, 2014-05-190.4.0-rc4, 2014-05-25
XBMC-/Plex-VersionXBMC 13.1 Beta 1 XBMC 13.1 Beta 2XBMC 13Plex Home Theater
InstallationsprogrammJaJaNeinJa
Image-DateiJaJaJaNein
SSH-Loginxbianpirootroot
SSH-Passwortraspberryraspberryopenelecrasplex
BasisRaspbianRaspbianeigene DistributionOpenELEC
DateisystemBtrfsF2fsSquashfsSquashfs
Overclockingja, bis zu 840 MHzja, bis zu 840 MHzneinnein
KonfigurationXBMC - integrierteigene GUIeigene GUIeigene GUI
WLAN-KonfigurationJaJaJaJa
Bluetooth-KonfigurationNeinNeinJaJa
IR-Fernbedienung-KonfigurationNeinJaNeinNein
Multimedia-Center-Software für das Raspberry Pi im Vergleich

Unter diesem Gesichtspunkt reduziert sich die Auswahl auf OpenELEC oder Rasplex. Hier ist eine klare Empfehlung schwieriger: Persönlich finde ich den Plex-Ansatz vernünftig - sprich: einen lokalen Medien-Server einzurichten - idealerweise auf einem NAS-Gerät, das es im Haushalt ohnedies schon gibt - und dann mit verschiedenen Geräten darauf zuzugreifen.

Für mich als Linux- und Open-Source-Fan ist es aber betrüblich, dass der Plex-Code nur mehr teilweise als Open-Source-Code zur Verfügung steht. Die kommerziellen Plex-Zusatzangebote sind momentan wirklich Zusatzangebote, denn auch ohne sie ist eine komfortable und uneingeschränkte Nutzung von Plex als Multimedia-Center zu Hause möglich. Ob es so bleibt, muss sich zeigen.

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Problematisch ist auch die Qualität von Rasplex als nicht-offizielle Plex-Distribution für den Raspberry Pi: Bei meinen Tests hat es hier oft gehakt, öfter als bei OpenELEC. Tatsächlich handelte es sich ja bei der getesteten Version nur um einen Release Candidate, nicht um die finale Version. Vielleicht wird Rasplex bis zur Fertigstellung noch spürbar besser. Dennoch haben mich leise Zweifel beschlichen, ob der Raspberry Pi wirklich der optimale Plex-Client ist.

Letztlich ist es eine Frage der persönlichen Präferenzen. Diejenigen, die ein Multimedia-Center primär als Video-Player für die eigene Videothek betrachten, kann Plex beziehungsweise Rasplex durch die intuitivere Bedienung und die ansprechendere Benutzeroberfläche überzeugen. Wer sich mehr Funktionen und größere Flexibilität wünscht, wird eher mit OpenELEC glücklich werden.

Losgelöst von der Frage, welche Multimedia-Distribution nun die beste ist, bleibt festzuhalten: Das Einrichten eines Multimedia-Centers auf der Basis eines Raspberry Pi erfordert eine hohe Frustrationstoleranz. Vieles funktioniert nicht auf Anhieb, etwa die Infrarot-Fernbedienungen; die optimale Konfiguration der einzelnen Komponenten ist zeitraubend und erfordert teilweise gute Linux-Kenntnisse. Keine der hier vorgestellten Distributionen macht einen vollständig ausgereiften Eindruck.

 Rasplex

eye home zur Startseite
Mastercontrol 28. Apr 2016

Also Plex ist interessant aber wenn ich meine Dateien schon im Lokalen Netz habe warum...

MystiqueMax 29. Jul 2014

Stimme rumblebee zu. Einfacher kann man es kaum machen. Vorrausgesetztes Grundwissen...

Anonymer Nutzer 22. Jun 2014

Wobei mein HTPC auch mit HDMI-CEC umgehen kann und der Stromverbrauch hält sich dabei...

djonzi 17. Jun 2014

Mit zerstören meinte ich das Dateisystem, sorry falsch ausgedrückt

angrydanielnerd 17. Jun 2014

Im Wohnzimmer setzte ich den auch nicht ein, da hab ich einen x86 HTPC, aber im...



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